Fußball
Zittern bis zum Schluss

Sport
Wernberg-Köblitz
14.03.2016
32
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TSV Detag Wernberg: Buchberger, Maunz, Litke, Cihelka, Reis, Christian Luff, Schmid, Patrick Luff (75, Filipec), Thimo Luff, Petrov, Dütsch (90. Kyarov)

SV Freudenberg: Meiler, Daucher, Schlegl Schatz, Schießlbauer, Neiß, Dotzler, Hirsch, Bosser, Smarzly, Greß (56. Dowridge)

Tore: 0:1 (22./Foulelfmeter) Johannes Dotzler, 1:1 (29.) Christoph Reis, 2:1 (54.) Emanuil Petrov - SR: David Seefried (ASV Cham) - Zuschauer: 70

Wernberg. (lfj) In diesem kampfbetonten, zerfahrenen und teilweise hektischen Duell boten beide Mannschaften, unter allerdings schwierigen Platzverhältnissen, fußballerische Magerkost. Gelungene Spielzüge waren Mangelware. Besonders bei den optisch überlegenen Gastgebern kamen zahlreiche Pässe in aussichtsreicher Position nicht an, oder es fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. So blieben die Freudenberger bis zum Schluss im Spiel und Detag musste um den nicht unverdienten und überaus wichtigen Dreier zittern.

Detag nahm von Beginn an das Heft in Hand und versuchte in Führung zu gehen. Doch sowohl bei Freistößen, als auch bei erfolgversprechenden Angriffen, fehlten Konzentration und Präzision im Abspiel und Abschluss. Etwas überraschend dann das Freudenberger 1:0, als Tomas Cihelka Gäste-Spielertrainer Florian Neiß im Strafraum foulte und der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt zeigte. Johannes Dotzler ließ sich die Chance nicht entgehen (22.) und verwandelte sicher zur Freudenberger Führung.

Wiederum Neiß hatte nur wenig später (25.) das 0:2 auf dem Fuß, konnte jedoch Detag-Keeper Alex Buchberger nicht überwinden. Auf der Gegenseite säbelte Juri Litke wenige Meter vor dem SV-Tor über den Ball (28.). Doch schon die folgende Ecke brachte den Ausgleich. Den von Bastian Dütsch getretenen Eckball nahm Christoph Reis aus 20 Metern volley und jagte ihn unhaltbar in die Maschen (29.). Bis zur Pause forderte Freudenberg noch zweimal einen Strafstoß, doch der gut postierte Schiedsrichter ließ weiterspielen.

Nach Wiederbeginn kamen die Lila-Weißen stärker auf und vergaben zunächst die Führung. Diese fiel in der 54. Minute, als Emanuil Petrov ein Zuspiel von der Strafraumgrenze flach im SV-Tor unterbrachte. Freudenberg gab nicht auf und versuchte den Ausgleich zu erzielen,

Detag verpasste die Vorentscheidung und musste somit bis zum Schlusspfiff um den Sieg bangen. Letztlich geht der knappe Erfolg der Köblitzer aber in Ordnung, da die Gäste speziell im zweiten Abschnitt trotz Bemühens keinen Ball auf das TSV-Tor brachten. Der TSV Detag konnte sich durch diesen Dreier etwas von hinten absetzen, muss sich aber in den nächsten Wochen um einiges steigern, um nicht wieder in die unteren Tabellenregionen abzurutschen.
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