Fußball
Zwei heiße Kandidaten

Spitzenreiter DJK Gleiritsch, hier mit Sebastian Schwandner (rechts) hat fünf Punkte Vorsprung auf den TSV Stulln (Tobias Obermeier/links). Das soll auch nach dem Osterwochenende so sein, denn Gleiritsch will in Diendorf die Punkte mitnehmen und Stulln hofft auf einen Heimsieg gegen Trisching. Bild: bwr
Sport
Wernberg-Köblitz
26.03.2016
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In der Kreisklasse West sind, zumindest was das Aufstiegsrennen betrifft, erste Vorentscheidungen gefallen. Die heißesten Kandidaten sind Gleiritsch und Stulln.

Wernberg. Spitzenreiter DJK Gleiritsch (1./44) hat immer noch ein komfortables Fünf-Punkte-Polster vor dem TSV Stulln (2./39). Am Karsamstag stehen die beiden Klassen-Primi in Derbys vor keinen leichten Aufgaben.

Die Gleiritscher wollen beim SV Diendorf (7./23) drei Punkte mitnehmen. Das gleiche gilt für Stulln im Heimspiel gegen den SV Trisching (6./26). Der TV Nabburg (3./28) liegt schon elf Punkte hinter Stulln zurück, doch die sehr gute Position will er im Heimspiel gegen den TSV Trausnitz (12./14) nicht verspielen.

Ein hochbrisantes Keller- und Stadtduell steigt zwischen dem TuS Dachelhofen (14./13) und dem 1.FC Schwandorf (13./14). Beide brauchen einen Dreier um den direkten Abstiegsplatz zu verlassen. Mit dem Nachholspiel 1.FC Schwandorf gegen SV Trisching am Ostermontag wird die Tabelle begradigt.

TV Nabburg Sa. 14.00 TSV Trausnitz

Der Leistungsstand beim TV Nabburg ist nach durchwachsener Vorbereitung noch nicht abzusehen. Beim TV hofft man jedoch, dass die Mannschaft an die überzeugenden Leistungen vor der Winterpause anknüpfen kann. Gegen Trausnitz peilt Nabburg einen Heimerfolg an, um frühzeitig die Weichen für den Klassenerhalt zu stellen. Bis auf Blödt und Marek kann Trainer Walter Bauer alle Mann aufbieten.

Bei den Trausnitzern verdunkeln sich die Wolken. Durch die schwerwiegende Heimniederlage gegen Mitkonkurrent SV Haselbach schwebt die Elf von Trainer Sebastian Lang in akuter Abstiegsgefahr. Im Derby beim Tabellendritten Nabburg wollen die Trausnitzer alles geben, um nicht leer auszugehen.

TSV Stulln Sa. 16.00 SV Trisching

"Wir können mit einem Heimsieg gegen den starken Aufsteiger SV Trisching den zweiten Platz zementieren", spornt Stullns Trainer Girgl Winkler seine Jungs an. Er weiß allerdings auch um die stets guten Kritiken des Gastes, den man auch mit einem Unentschieden zumindest auf Distanz halten könnte. Der TSV-Coach erwartet von Jedem erneut eine Top-Einstellung. Er kann aufgrund des großen Kaders trotz vier Ausfällen aus dem Vollen schöpfen.

Gästetrainer Martin Heimler war stolz auf die Leistung seiner Mannschaft gegen Spitzenreiter Gleiritsch. In Stulln, beim zweiten Top-Team der Liga, muss der SV erneut ersatzgeschwächt antreten, denn der SV-Coach klagt über viele verletzte und angeschlagene Spieler. Dennoch will Trisching dem Aufstiegsanwärter einen heißen Kampf liefern und alles daran setzen, um einen Punkt mitzunehmen.

SV Haselbach Sa. 16.00 Pertolzh./Niederm.

Nach dem wichtigen Dreier in Trausnitz wollen die Haselbacher gegen die SG Pertolzhofen/Niedermurach unbedingt nachlegen, um auch andere Teams mit in den Abstiegskampf zu ziehen. Kapitän Fischer fällt mit Muskelfaserriss zwei bis drei Wochen aus, ansonsten sind alle Spieler an Bord.

SG-Trainer Claus Frank war mit der Leistung und dem wichtigen Sieg gegen Dachelhofen zufrieden, bemängelte nur die Chancenverwertung. Ziel in Haselbach ist es, nachzulegen, und sich für die Heimpleite aus der Hinrunde zu revanchieren. Dafür steht derselbe Kader wie in der Vorwoche zur Verfügung.

SC Kreith Sa. 16.00 TSV Klardorf

Wie zuletzt in Stulln, wo knapp mit 0:1 verloren wurde, will der SC Kreith auch gegen Klardorf ein gutes Spiel abliefern. Aber diesmal sollen drei Punkte eingefahren werden. Trainer Mario Albert muss auf Weszka verzichten, kann aber wieder auf Herrmann zurückgreifen. Dagegen wären die Gäste mit einem Punkt sehr zufrieden. Trainer Mario Eckl will zum Restrundenstart auf alle Fälle punkten, um den Abstiegsrängen fern zu bleiben. Hinter dem Einsatz von zwei verletzten Spielern steht für das Match in Kreith ein Fragezeichen.

SV Diendorf Sa. 16.00 DJK Gleiritsch

"Wir haben gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter nichts zu verlieren", nimmt Diendorfs Trainer Udo Braunschläger den Druck von seiner Mannschaft. Dennoch gilt es, die katastrophale Defensivleistung vom Weinberg abzustellen, sonst wird der SV gegen Gleiritsch untergehen. Beim SV sind einige Spieler angeschlagen und deren Einsatz fraglich. Weiterhin fehlen Torwart Rüdiger, Ferstl und die Langzeitverletzten.

Mit der Leistung seiner Truppe in Trisching war DJK-Trainer Alex Götz gar nicht zufrieden. "Wir haben ein schlechtes Spiel abgeliefert und mit Glück einen Punkt geholt", warnt Götz vor der nächsten Aufgabe in Diendorf, wo der Gegner nicht unterschätzt werden darf. Er fordert das Leistungspotenzial abzurufen und mehr Laufbereitschaft zu zeigen. Kraus, Meier und Babl kehren in den Kader zurück. Ziel sind drei Punkte.

FTE Schwandorf Sa. 16.00 SC Weinberg

Besonders die gute Teamleistung der Eintrachtler im Derby gegen den FC gefiel Trainer Tom Stenzel. Jetzt will seine Elf in einem weiteren Derby gegen Weinberg den nächsten Dreier einfahren. Es darf dabei aber vor allem die sehr gute SC-Offensive nicht unterschätzt werden. Der Kader ist komplett, bis auf die gesperrten und zwei verletzte Spieler.

Der Heimsieg gegen Diendorf tat dem SC Weinberg gut, konnte er sich dadurch ein kleines Polster zu den Abstiegsplätzen schaffen. Diesen wäre der SC aber wieder sehr nahe, wenn nicht nachgelegt wird. Trainer Richard Wagner weiß um die schwere Aufgabe im Derby bei der Eintracht, will aber dort etwas Zählbares mitnehmen.

TuS Dachelhofen Sa. 16.00 1. FC Schwandorf

"Der Druck des Gewinnenmüssens wird für uns immer größer", sagt Dachelhofens Trainer Oliver Birk. Das große Manko ist, dass die Stürmer Donhauser und Plank verletzt ausfallen, sodass die wenigen Chancen wohl nicht genutzt werden können. Gegen den FC muss der Kampf angenommen und unbedingt dreifach gepunktet werden. Frey (Rote Karte) fällt aus.

Die Gäste sind ebenfalls in akute Abstiegsgefahr geraten, haben aber über Ostern zwei Mal Gelegenheit, zu punkten. Besonders beim Derby in Dachelhofen muss unbedingt ein Erfolg eingefahren werden, weiß FC-Sportchef Christian Rinn, denn am Ostermontag gegen Trisching wird es noch viel schwieriger.

Nachholspiel vom 13.Spieltag

1. FC Schwandorf Mo. 16.00 SV Trisching

Gegen die starken Gäste wird der FC ein Top-Leistung benötigen, um etwas Zählbares für den Abstiegskampf zu holen. Die Flinte schon von vorn herein ins Korn werfen, will der FCS aber nicht.

Für die Gäste kommt die Montagspartie aufgrund der dünnen Personaldecke sehr ungelegen, zumal der Mannschaft auf dem großen Platz läuferisch alles abverlangt wird. Trischings Trainer Martin Heimler rechnet mit einem Gastgeber, der alles daran setzen wird, um zu punkten. Aber auch der SV will nicht mit leeren Händen aus der Kreisstadt heimkehren.
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