Pirker Zoigltour
An die eigenen Grenzen gehen

Sport
Wernberg-Köblitz
06.09.2016
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Nur wenige wollten die eigenen Grenzen erfahren. Aber immerhin waren es 42 Personen, die am Sonntag die 225 Kilometer lange Tour mit dem Rad in Angriff nahmen.

Pirk. "Pirker-Grenzerfahrung": Die Pirker-Zoigltour, es ist eine der drei größten Radsportveranstaltungen in der Oberpfalz, steht für Grenzen überfahren und eigene Grenzen erfahren. 41 Männer und eine Frau nahmen am Sonntag die 225 Kilometer beim Marathon in Angriff.

Der hat gleich zwei Alleinstellungsmerkmale. Einmal ist er mit 3750 Höhenmetern der schwierigste Radmarathon der Oberpfalz. Da kommt selbst der Regensburger Arber-Marathon nicht mit und des weiteren führt die Strecke aus Deutschland hinaus nach Tschechien hinein. Also "Grenzerfahrung" im doppelten Sinne.

Auch die 170 Kilometer, den 102 Männer, acht Frauen und ein Schüler unter 15 Jahre meisterten, sind mit 2590 Höhenmetern unerreicht im Vergleich mit anderen Rennen in der Oberpfalz.

Von Pirk aus führte der Sattelritt über Flossenbürg, die Silberhütte und bei Bärnau hinein nach Tschechien. Über Tachov ging es nach Eslarn und von dort wieder zurück nach Deutschland. An vier Verpflegungsstellen, in Altenhammer, Tachov (66 km), in Eslarn mit Warmverpflegung, Hiltersried und Tännesberg konnten die Radler ihre Energiespeicher auffüllen.

Fahrer aus der Oberpfalz, Niederbayern, Mittel- und Oberfranken gingen an den Start. Die schnellsten waren Stefan Franke von VCC Pirk, Felix Augustin (ohne Vereine) und Wolfgang Brandl vom VCC Ratisbona Regensburg, die nach sieben Stunden und 56 Minuten mit einem 30er Schnitt das Ziel erreichten. Nur vier Minuten dahinter finishte Wolfgang Band vom VCC Pirk.

"Urig, bergig, goud" - ihr Kommentar. Insgesamt starteten 900 Radlerinnen und Radler auf den sechs Strecken der Pirker-Zoigltour.
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