Pokalknaller in Wernberg
FC glaubt an Chance gegen Schwarzhofen

Johannes Schwirtlich (links) vom FC Wernberg will mit seinem Team hoch hinaus. Der Kreisliga-Spitzenreiter will am Mittwoch mit einem Sieg gegen den SV Schwarzhofen in Pokalfinale einziehen. Bild: G. Büttner
Sport
Wernberg-Köblitz
05.04.2016
58
0

Kreisliga-Spitzenreiter gegen etabliertes Bezirksligateam: Das Pokal-Halbfinale am Mittwoch (18 Uhr) beim FC Wernberg lässt einiges erwarten. Und der klassenhöhere Gast ist beileibe nicht der große Favorit.

Wernberg. Schon mal schnuppern, was einen nächste Saison so erwarten könnte? "Ach was", Erwin Zimmermann lässt sich da auf nichts ein: "Wir sind noch lange nicht durch", sagt der Trainer des FC Wernberg. Sein Team strebt als Spitzenreiter der Kreisliga West dem Aufstieg in die Bezirksliga Nord entgegen, aber es stehen noch einige prekäre Spiele an. Aber die Wernberger sehen schon mal, was auf sie zukommen könnte, wenn sie am Mittwoch (18 Uhr) den SV Schwarzhofen im Pokal-Halbfinale erwarten. "Das ist mal ein Spiel , in dem wir nicht Favorit sind", sagt Zimmermann. Er weiß aber auch, dass das Finale möglich ist: "Wir sind gut drauf", was auch das 6:0 gegen den TSV Nittenau bewies. Eine Endspielteilnahme wäre ohnehin der Knaller für Zimmermann: "Wir würden dann auf die SpVgg Pfreimd treffen, das wäre das totale Lokalderby." Allerdings muss er auf zwei wichtige Spieler verzichten. Christian Gebhardt fehlt aus beruflichen Gründen, Christoph Lindner hat sich am Sonntag eine Platzwunde zugezogen: "Er spielt nicht", hat sich Zimmermann schon festgelegt.

Sein Trainerkollege Adi Götz wäre froh, wenn er nur solche Personalprobleme hätte. "Ich bin schon lange im Trainergeschäft, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt." Schon zuletzt bei der Niederlage im Ligaspiel beim SVSW Kemnath lief eine Rumpftruppe auf. Seine Aufstellung fürs Halbfinale am Mittwoch: "Wir laufen mit einer zweiten Mannschaft auf, verstärkt mit drei, vier Leuten aus der Ersten." Nur ein kleiner Auszug aus der Verhindertenliste: Michael Danner hat einen Nasenbeinbruch, Stefan Gebhard einen Muskelfaserriss, Christoph Danner plagen Rückenprobleme., Christian Weiß zwickt die Ferse, Julian Ziereis hat schon das Abitur vor Augen und Christopher Ludascher ist privat verhindert. Vielleicht das einzig Positive sei, so Götz, dass sich jetzt die anderen zeigen könnten. "Das ist eine Chance für sie." Eines steht für den erfahrenen Coach aber schon fest: "Das ist dieses Mal kein Vergleich zwischen Kreisliga und Bezirksliga."

Das ist mal ein Spiel , in dem wir mal nicht Favorit sind.Wernbergs Trainer Erwin Zimmermann


Das ist dieses Mal kein Vergleich zwischen Kreisliga und Bezirksliga.Schwarzhofens Trainer Adi Götz
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.