Spielgruppentagung der Bezirksliga Nord
Der brave Norden

Sport
Wernberg-Köblitz
05.07.2016
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Wernberg. "Die Bezirksliga Nord ist seit langem wieder mal der brave Bube", sagte Bezirksspielleiter Thomas Graml am Montagabend auf der Spielgruppentagung der Bezirksliga Nord im Sportheim des FC Wernberg. Die Vereine im Süden seien diesmal die "Bösen". Die Bezirksligaspieler des Nordens kassierten in der abgelaufenen Saison 1038 Gelbe, 37 Gelb-Rote und 32 Rote Karten. Gegen Trainer wurden sechs Meldungen geschrieben. Damit sahen die Nord-Vereine weniger Verwarnungen und Platzverweise als im Vorjahr. In der Bezirksliga Süd verdoppelten sich die Platzverweise dagegen. 58 Prozent aller Strafen entfielen auf die Süd-Staffel, 42 Prozent auf den Norden. Besonders brav waren Meister SV Sorghof, die SpVgg Vohenstrauß und der SV Hahnbach. Am Ende der Fairplay-Tabelle standen der TSV Detag Wernberg, der SV Kulmain und der SV Freudenberg. Thomas Graml zeigte sich mit den Vereinen der Bezirksliga Nord zufrieden: "Es ist vernünftig gearbeitet geworden. Es gab kaum Reibungen, keine besonderen Vorkommnisse. Eine ruhige Saison."

In der neuen Saison dürfen sich fünf Aufsteiger in der Bezirksliga Nord beweisen: FC Wernberg, SpVgg Schirmitz, SV Raigering, TuS Kastl und der TSV Tännesberg. Den TSV begrüßte Max Karl, Fußball-Bezirksvorsitzender, besonders herzlich. Denn der TSV Tännesberg ist der einzige echte Neuling in der Bezirksliga, alle anderen Vereine spielten bereits einmal in dieser Liga.

Insgesamt sahen 35 772 Zuschauer die 240 Ligaspiele. Im Schnitt sind das 149 Zuschauer pro Partie. Wie im Vorjahr lockte auch diesmal der SC Katzdorf die meisten Menschen auf den Fußballplatz. Durchschnittlich 304 Zuschauer kamen zu den Katzdorfer Heimspielen. "Auch zuschauermäßig ist der Norden dem Süden deutlich voraus", berichtete Graml.

Die Saison 2016/17 beginnt am 23./24. Juli. Das offizielle Eröffnungsspiel der beiden Bezirksligen steigt am 22. Juli in Burgweinting, wo der Gastgeber den TSV Neutraubling zum Derby empfängt. Am 20. Mai endet die Saison. Der Meister steigt in die Landesliga auf, der Zweite spielt in der Relegation um den Aufstieg. Es gibt drei direkte Absteiger, der Tabellendreizehnte kämpft als Bezirksliga-Relegant gegen den Abstieg in die Kreisliga.

Diesbezüglich haben sich die Bezirksligavereine auf einen neuen Relegationsmodus geeinigt. Thomas Graml schlug eine Änderung der Relegation zur Bezirksliga vor, die anwesenden Vereinsvertreter stimmten mit einer Gegenstimme zu. Mit dem neuen Modus fällt das Freilos und das Duell der Kreisligazweiten weg. Alle sechs Vizemeister der Kreisligen nehmen zusammen mit den beiden Bezirksliga-Dreizehnten an der Relegation teil. Dadurch verringert sich die Belastung für die Teams. Es finden nun höchstens drei Relegationspiele pro Mannschaft statt. Außerdem werden regionale Töpfe eingeführt, die kürzere Anfahrten und interessante Lokalderbys versprechen.

Es gab kaum Reibungen, keine besonderen Vorkommnisse. Eine ruhige Saison.Bezirksspielleiter Thomas Graml
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