Am Sonntag, 31. Juli, Bürgerentscheid - 8,56 Prozent Briefwähler
Abstimmung zur Mehrzweckhalle

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Wernberg-Köblitz
29.07.2016
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Es ist soweit: Am kommenden Sonntag, 31. Juli, stimmen die Wernberg-Köblitzer in einem Bürgerentscheid darüber ab, ob die bisher geplante große Mehrzweckhalle gebaut werden soll.

In der Bürgerversammlung hatte Franz Wilhelm ein Ratsbegehren beantragt, das von der Mehrheit der Anwesenden befürwortet wurde. Ziel: Eine Einfachmehrzweckhalle statt der geplanten großen Mehrzweckhalle. Wenn die Bürger am kommenden Sonntag, 31. Juli, darüber abstimmen, lautet die Fragestellung auf dem Stimmzettel: ""Sind Sie dafür, dass die bisher geplante große Mehrzweckhalle (27 mal 43 Meter) statt der in der Bürgerversammlung angeregten Einfachmehrzweckhalle gebaut wird?" Über diese Frage können 4692 wahlberechtigte Wernberg-Köblitzer abstimmen. Entschieden ist der Bürgerentscheid, wenn eine der beiden Alternativen mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält. Gleichzeitig muss diese Mehrheit von mindestens 20 Prozent der Wahlberechtigten, also 939 Bürgern getragen werden. Falls es bei der Abstimmung zu einer Stimmengleichheit käme, würde die Frage als mit "Nein" beantwortet gelten.

Die Konsequenzen


Hat der Bürgerentscheid Erfolg, ist der Marktgemeinderat ein Jahr in seinen Entscheidungen daran gebunden - außer, es gäbe in dieser Zeit einen erneuten Bürgerentscheid mit einer anderen Fragestellung. Falls sich eine ausreichende Zahl an Bürgern für die große Lösung ausspricht, wird sie weiter verfolgt. Falls die Mehrheit derjenigen, die ihre Stimme abgeben, die kleine Variante favorisiert, muss diese umgesetzt werden. Scheitert der Bürgerentscheid, bleibt es beim einstimmigen gefassten Beschluss des Marktgemeinderates: Umsetzung der bisher geplanten großen Mehrzweckhalle.

Die Stimmabgabe ist von 8 bis 18 Uhr möglich. Wahllokale sind das Hauptfoyer der Schule in Unterköblitz, das Jugendheim Wernberg, das Neunaigener Feuerwehrgerätehaus, das Vereinshaus in Saltendorf und das Gasthaus Meißner in Glaubendorf.

Die Gelegenheit zur Briefwahl hatten laut Kornelia Niebauer vom Einwohnermeldeamt bis Donnerstagnachmittag 402 Bürger genutzt. Das sind 8,56 Prozent der Wahlberechtigten.
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