Baggern für Arbeit und Wohnen

Ende September wird die Sanierung des Leichenhauses in Wernberg abgeschlossen sein. Derzeit wird auch der Hauptaufgang erneuert.
Vermischtes
Wernberg-Köblitz
29.08.2016
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Viel Geld vergräbt die Marktgemeinde in die Erde - und in die Zukunft: In Oberköblitz entsteht das neue Baugebiet "Kreuzäcker III", im Gewerbe- und Industriegebiet West II laufen im Bauabschnitt 2 die weiteren Erschließungsarbeiten.

Auf dem Areal entsteht ein Rundschluss zwischen der Dr.-Fritz-Loew-Straße und der Bürgermeister-Birkmüller-Straße. Kosten: rund 1,3 Millionen Euro für Wasser, Kanal, Strom, Versorgungsleitungen und Straßenbau. Der Geh- und Radweg im Bauschnitt 2 wird vorläufig nur geschottert, so Bürgermeister Georg Butz bei einem Pressegespräch. Asphaltiert wird erst, wenn die Grundstücke exakt parzelliert sind. Niedergelassen haben sich inzwischen das BodyGym, die Firmen Betz, Glomann, Riederer, Straub und Cosch. Vier weitere Flächen sind verkauft: insgesamt 45 000 Quadratmeter. Die größte Fläche gehört der Feuerverzinkerei Wiegel. Sie wollte eigentlich heuer mit dem Bau beginnen. Da ein weiteres Projekt in Neustadt an der Aisch schneller genehmigungsreif war, wird dieser Bau vorgezogen. Im Wernberger Industriegebiet soll es im Frühjahr 2017 losgehen.

Vier Reservierungen


Vier weitere Interessenten haben sich Parzellen reservieren lassen - insgesamt 25 000 Quadratmeter. Das Industriegebiet West II umfasst im Bauabschnitt 1 und 2 rund 35 Hektar. Elf Millionen Euro hat und hatte die Gemeinde insgesamt für Kauf und Erschließung zu schultern. Viel Geld, das langfristig in Kaufkraft, Gewerbesteuer und Arbeitsplätze zurückfließen wird. Verwaltungsleiter Stefan Falter legt die Beschäftigungsstatistik der Agentur für Arbeit vom Juni letzten Jahres vor. Demnach stehen 1402 Auspendlern 2584 Einpendler gegenüber. Arbeitsort ist Wernberg-Köblitz für 3553 Menschen. Zahl der Betriebe: 174.

Gefragt sind auch Wohnbauplätze. 18 Parzellen entstehen im neuen Baugebiet Kreuzäcker III in Oberköblitz. 1,3 Millionen Euro kostet es der Gemeinde. Die Erschließung soll bereits Mitte September beendet sein. Alle 18 Grundstücke sind fest reserviert. Mitte September wird vermessen und parzelliert.

Baubeginn ist beim neuen gemeindlichen Kindergarten auf dem Gelände der alten Schule. 2,5 Millionen Euro investiert die Kommune in 24 Krippen- und 50 Kindergartenplätze Inklusive Leiterin werden hier 12 bis 14 Beschäftigte tätig sein. Wer das sein wird, soll nach den Anmeldeterminen im nächsten Jahr entschieden werden. Da Notgruppen und Überbelegung in der bestehenden Kindergartenstruktur zurückgefahren werden müssen, kann eventuell Personal übernommen werden.

Großes Engagement


Voran gehen die Arbeiten im Friedhof Wernberg. Die Sanierung des Leichenhauses soll Ende September abgeschlossen sein. Derzeit wird der Hauptaufgang zum Missionskreuz gebaut. In Saltendorf soll die Dorferneuerung Ende September zu Ende gehen. Die Einwohner haben viel Eigeninitiative an den Tag gelegt und auch private Maßnahmen mit erledigt - auch sie werden gefördert - um ein schönes Ortsbild zu schaffen.
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