Beim Böhmischen Abend spielen junge Talente auf
Nachwuchs zeigt, was er kann

Talentierte Nachwuchsmusiker spielten auf: Im Bild von links André Pflaum, Lisa Sebald, Karl Sebald, Thomas Sebald und Dominik Pflaum. Bild: hfz
Vermischtes
Wernberg-Köblitz
17.11.2016
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wernberg-Diebrunn. "Martini und Laterndlgang" lautete das Motto des Böhmischen Abends in Diebrunn, zu dem die Geschwister Braun eine Wirtsstub'n voller Musikantenfreunde begrüßen konnten. Mit "kimmt sche hoamli die Nacht" läutete die Stubenmusik den anfangs besinnlichen, zu späterer Stunde zünftigen Abend ein.

Dieses Mal waren die Nachwuchsmusikanten stark vertreten, denn die kleine Paula Riedl aus Wernberg spielte auf ihrem Keyboard und zeigte, was sie seit dem letzten Abend schon wieder dazu gelernt hatte. Auch die beiden Schwestern Leonie (7) und Josephin (16) Eckert aus Unterköblitz begeisterten das Publikum mit ihrer frischen und flotten Quetsch'nmusik. Als "Schulfreind" traten erstmals in dieser Kombination die Brüder André und Dominik Pflaum (Pfreimd) sowie Karl, Thomas und Lisa Sebald (Perschen) auf. Sie luden "im schönen Prag" auf Geige, Kontrabaß, Trompete, Flügelhorn und Schlagwerk zum Mitschunkeln ein.

Im zweiten Durchgang gab es Blasmusik vom Feinsten mit den Pflaum-Brüdern und ihrer Mama Birgit. Rudi Bergold aus Wernberg-Köblitz richtete an seine Heimat eine musikalische Liebeserklärung, die mit Gesang aus dem Stiftland durch Hans Kowatsch und Marianne Helm wunderbar ergänzt wurde. Während Hans Strobl (Schnaittenbach) auf seiner Zither glänzte, boten Robert Koller aus Zant, Hans Kiener und Vitus Kaa musikalischen Ohrenschmaus von der Buchberghütte an. Manfred Döllinger (Weiden) spielte alte Schlager aus den 60er Jahren. Ludwig Schicker (Mammersreuth) und Rudi Sporer (Neualbenreuth) ließen es auf Quetsch'n und Teufelsgeige so richtig krachen. Für Witz und Humor sorgte der Oberköblitzer Mesner Hans Wagner, ein echtes oberpfälzer Original.
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