Bodenseminar des Maschinen- und Betriebshilfsrings
Erosionsschutz mit Zwischenfrucht-Anbau

Infos zum Zwischenfrucht-Anbau bekamen die Besucher beim Bodenseminar des Maschinen- und Betriebshilfsrings. Bild: hfz
Vermischtes
Wernberg-Köblitz
17.09.2016
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Informationen aus erster Hand bekamen die Teilnehmer an einem Bodenseminar des Maschinen- und Betriebshilfsrings Schwandorf mit dem Partnerbetrieb Hägler aus Deindorf. Die sehr gut besuchte Veranstaltung gliederte sich laut einer Mitteilung des Maschinenrings in zwei Teile: Zunächst bekamen die Landwirte eine theoretische Einführung in den Zwischenfruchtanbau durch den Experten Christoph Felgentreu, der auch bei der Jahreshauptversammlung des Maschinenrings als Referent aufgetreten war. Er unterstrich die Wichtigkeit der Vielfalt der Zwischenfrüchte, um die Wechselwirkungen der einzelnen Wurzelsysteme auszunutzen.

Dies konnten die Teilnehmer dann in der Praxis auch auf einem Feld von Josef Hägler in Augenschein nehmen. Es war beeindruckend, in welch gutem Zustand sich der Boden gerade hinsichtlich Wasseraufnahme- und Speicherfähigkeit zeigte. So nahm der Boden eine simulierte Niederschlagsmenge von 100 Litern pro Quadratmetern innerhalb weniger Sekunden auf. Somit ist der sachgerechte Zwischenfrucht-Anbau unabdingbar, wenn es um Erosions- und Gewässerschutz geht. Die Vielzahl an blühenden Beimischungen ist zudem äußerst attraktiv für Bienen. Gezeigt wurden auch erosionsschützende Untersaaten im Mais. Schließlich wurde noch eine Schälfräse vorgestellt. Damit kann eine Grünland-Erneuerung ohne Roundup-Einsatz und Umbruch erfolgen. Zudem kann die Technik eingesetzt werden zum Bearbeiten des Zwischenfruchtaufwuchses vor der Saat.
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