Böhmischer Abend erinnert auch an Karl Fleischmann
Paulas Premiere

Die jüngste Mitwirkende beim Böhmischen Abend in Diebrunn: Paula Riedl aus Wernberg. Bild: hfz
Vermischtes
Wernberg-Köblitz
02.08.2016
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-Diebrunn. "Schei is im Böhmerwald": Unter diesem Motto zahlreiche Musikanten und Freunde der oberpfälzer Volksmusik im Gasthaus Braun zu einer unterhaltsamen Sitzweil zusammen. Traditionsgemäß wurde der Abend von der Stubenmusik der Geschwister Braun mit der "Pack'ma's -Polka" eröffnet, ehe dann der Nachwuchs weiterspielte.

Die achtjährige Paula Riedl aus Wernberg begeisterte als jüngste Musikantin des Abends mit ihren flinken Fingern auf dem Keyboard. Erfahrene "Finger" auf der Tastatur seiner Diatonischen hatte Josef Sturm aus Riglasreuth. Ein Stelldichein gaben sich auch Herbert Storek (Kemnath), Helmut Reichl und Wilhelm Prechtl (Pressath) sowie Manfred Döllinger (Weiden). An einen Großen der böhmischen Volksmusik erinnerten Irene Sebald und Rudolf Bergold (Wernberg-Köblitz): Den verstorbenen Karl Fleischmann, der als echter "Beihm" den Böhmischen Abend bereichert hatte. Rudolf Bergold erzählte so manche Anekdote aus Fleischmanns Leben und beschloss die Erinnerungen mit dessen Lieblingslied: Mondschein an der Eger. "Jeder Tag bringt neue Hoffnung", diesen musikalischen Trost besangen Marianne Helm und Hans Kowatsch aus Waldsassen, und schließlich luden Anna Gruber aus Luhe und ihr Vater Johann Rauch aus Schwarzberg auf der Quetsch'n zum herzhaften Mitsingen, Schunkeln und Klatschen ein. Der nächste Böhmische Abend ist wieder am zweiten Samstag im September.
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