BRK blickt auf ein einsatzreiches Jahr zurück
Flüchtlinge erstversorgt

Vermischtes
Wernberg-Köblitz
20.02.2016
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Die Flüchtlingspolitik stellt auch die Mitglieder des BRK Wernberg-Köblitz vor neue Aufgaben. Die Helfer mussten schnell handeln.

Karl-Heinz Dietl, der seit über 35 Jahren die Bereitschaft leitet, blickte in der Jahreshauptversammlung im Schützenheim auf ein anstrengendes Jahr zurück. Er sprach von einem deutlichen Anstieg an Einsätzen. Die Statistik der "Helfer vor Ort" zeigte, dass diese insgesamt 417 Mal alarmiert wurden. Dabei waren sie in durchschnittlich vier Minuten am Einsatzort, was einen Zeitvorteil von 8 Minuten gegenüber dem Rettungsdienst bedeutet. Dieses schnelle Handeln konnte bei so manchem Unfall Leben retten.

Neben den regulären Tätigkeiten, wie dem Blutspendedienst und der Entleerung der Altkleidercontainer, übernahmen die ehrenamtlichen Mitglieder im letzten Jahr auch zweimal die Erstversorgung von angekommenen Flüchtlingen. "Solche Einsätze werden auch in Zukunft zu unseren Aufgaben zählen", sagte Bereitschaftsleiter Karl-Heinz Dietl.

Alexander Werner, Zweiter Bürgermeister des Marktes Wernberg-Köblitz, sprach den Vereinsmitgliedern seinen Dank aus. Diese unterstützten die Gemeinde mit der kostenlosen Bereitstellung des Sanitätsdienstes für zahlreiche Veranstaltungen. Ob bei Sportwettkämpfen, dem Bürgerfest oder der Kirchweih - um nur einige wenige Beispiele zu nennen - leisteten die Sanitäter viele Dienststunden: Insgesamt 3836. "Wir sind stolz, einen solchen Verein vor Ort zu haben", betonte Werner.

Kreisbereitschaftsleiter Willi Klein bezeichnete die Ortsgruppe als "lebendige Gemeinschaft". Denn neben den vielen Tätigkeiten, die vom BRK übernommen werden, pflegen die Mitglieder das Vereinsleben durch gemeinsame Feste und Aktionen.
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