Die Arbeit der Feuerwehr wird immer anspruchsvoller
Bei 72 Einsätzen gefordert

Simon Ebenburger (zweiter von links) wurde bei der Jahreshauptversammlung zum Löschmeister befördert. Igl (Dritter von links) für 10 Jahre aktiven Dienst geehrt. Es gratulierten zweiter Bürgermeister Alexander Werner, Kommandant Dieter Schweiger und Kreisbrandmeister Willi Duschner. Bild: wee
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Wernberg-Köblitz
12.01.2016
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Die Feuerwehren stehen zunehmend vor anspruchsvollen Aufgaben. Die Feststellung von Kreisbrandmeister Willi Duschner deckt sich mit den Zahlen der Feuerwehr Wernberg: 2720 Stunden war sie im Vorjahr im Einsatz.

Vorsitzender Franz Rauch berichtete in der Jahreshauptversammlung von vielen gesellschaftlichen Terminen. Im Mittelpunkt stand im Vorjahr der Ehrenabend der Feuerwehr Wernberg, bei dem man vielen aktiven und passiven Mitgliedern für ihr langjähriges Engagement Danke sagen durfte.

Übung und Ausbildung


Eine stattliche Bilanz an ehrenamtlichem Engagement legte Kommandant Dieter Schweiger vor. Bei Einsätzen und für die notwendige Ausbildung sowie Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft leisteten die Aktiven der Feuerwehr Wernberg im letzten Jahr 2720 Stunden, zuzüglich jener Stunden, die einige Mitglieder noch bei Fachlehrgängen an der Feuerwehrschule aufgewandt haben. Im letzten Jahr wurde die Feuerwehr zu 72 Einsätzen gerufen, die sich in 32 Einsätze mit dem Schwerpunkt technischer Hilfeleistung, 13 Brandeinsätze, 19 Sicherheitsabstellungen und zwei Fehlalarme gliederten.

Um den Hilfesuchenden auch eine gute Hilfe zu sein, bedarf es auch der stetigen Übung und Ausbildung. So standen im letzten Jahr 17 Gruppenübungen, acht Atemschutzübungen und für zwei Löschgruppen das Leistungsabzeichen "Technische Hilfeleistung" an. Mehr als 370 Stunden wurden für die Einsatzbereitschaft der Gerätschaften aufgewandt. Zur Brandschutzvorsorge war die dritte Klasse wieder zu Gast bei der Feuerwehr, außerdem waren Stefan Igl und Willi Duschner zu sieben Vorführungen mit dem Fettbranddemonstrationsgerät unterwegs.

Schweigers Dank galt allen für ihre Einsatzbereitschaft, ebenso auch der Marktgemeinde für die Stellung der Überjacken für Atemschutzträger und die Erhöhung der Aufwandsentschädigungen für Geräte-, Atemschutz- und Jugendwarte. Außerdem gratulierte er Jugendwart Hans Ebenburger nachträglich zur Verleihung des Ehrenkreuzes in Silber für herausragende Tätigkeit in der Jugendarbeit. Im Jahr 2016 werde der Schwerpunkt in der Umstellung auf den Digitalfunk liegen, außerdem in der Planung und Vorbereitung der Ausschreibung für die anstehenden Fahrzeugbeschaffungen.

Eifrige Jugendgruppe


Auch die Jugendfeuerwehr war sehr aktiv. Jugendwart Hans Ebenburger berichtete von 25 Übungen, dem Besuch bei der Integrierten Leitstelle in Amberg und einer 24-Stunden-Übung. Sehr erfolgreich wurden die Jugendflamme I und II sowie der Wissenstest der Jugendfeuerwehren abgelegt, deren Abzeichen Anton Kevin, Fabian Biller, Tobias Böhnstedt, Lucas Geitner, Florian Götz, Manuel Gradl, Stefan Kehr, Julian Kraus, Maximilian Lang, Christian Pechtl, Paul Schöner, Julian Schwarzbauer und Bastian Schweiger bei der Versammlung überreicht bekamen. Für zehn Jahre aktiven Dienst bedankte sich Kommandant Dieter Schweiger bei Stefan Igl. Außerdem beförderte er Simon Ebenburger zum Löschmeister.

Zweiter Bürgermeister Alexander Werner würdigte die große Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Wernberg. Der Dienst am Nächsten dürfe nicht als selbstverständlich angesehen werden. Die Marktgemeinde werde stets versuchen, ihre Feuerwehren bestmöglich zu unterstützen. Deshalb habe man auch die Entschädigungen für die Gerätewarte angehoben und für die Atemschutz- und Jugendwarte eine kleine Entschädigung eingeführt - in dem Bewusstsein, dass die geleisteten Dienststunden nie vollends finanziell aufgewogen werden können. Kreisbrandmeister Willi Duschner würdigte die gute Jugendarbeit und dankte insbesondere Manfred Bauer und Hans Ebenburger für ihr Engagement in seinem Kreisbrandmeisterbereich.
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