Ein Konzept für Brandschutz

Die Situation der Abteilung Fußball mit Blick auf die Kabinen- und Duschnutzung in der TSV-Halle beschäftigte die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung. Bild: Völkl
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Wernberg-Köblitz
05.08.2016
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Die TSV-Fußballer bekommen ein Problem: Wo sollen sie sich umziehen und duschen, wenn die alte TSV-Halle passé, die neue Mehrzweckhalle aber noch nicht fertig ist?

Die Mehrzweckhalle und die Situation der Abteilung Fußball im Hinblick auf die Kabinen- und Duschnutzung bewegte die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung (wir berichteten). Fußball-Abteilungsleiter Hermann Kick appellierte an den Marktrat, dass der Verein die TSV-Turnhalle noch zwei bis drei Jahre nutzen könne, bis eine neue Mehrzweckhalle fertiggestellt sei. Darüber hinaus müsse sich die Abteilung Fußball so aufstellen, dass auch nach 2017 Umkleidekabinen und Duschen zur Verfügung stehen. Mit der Weiternutzung der Turnhalle seien allerdings entsprechende Auflagen der Brandschutzbehörde verbunden. In diesem Zusammenhang dankten TSV-Vorsitzender Josef Knorr und Hermann Kick auch Dieter Schweiger und Josef Lobinger. Sie haben diese Brandschutzmaßnahmen - die sich auf das Nötigste beschränken und eine Nutzung nur für den Sport, nicht als Versammlungsstätte vorsehen - neu berechnet.

Durch entsprechende Auflagen, die mit Funk verbundene Rauchmelder in der Turnhalle und im Kabinenbereich einhergehen und außerdem den Einbau von zirka drei bis vier Brandschutztüren vorsehen, könnte die Turnhalle aus brandschutztechnischer Betrachtung zu Sportzwecken vorerst weitergenutzt werden. Es müssten verschiedene bestehende Türen zugemauert und die große Bar komplett ausgeräumt werden.

Für diese Maßnahmen stehen rund 15 000 Euro an Kosten im Raum. Hermann Kick, Josef Lobinger und auch Josef Knorr zeigten sich überzeugt, dass diese Kosten durch entsprechende Eigenleistungen der Mitglieder aus allen Abteilungen nochmals deutlich reduziert werden könnten. "Damit diese Aufgabe bewältigt werden kann, muss der gesamte TSV zusammenhalten", so Vorsitzender Josef Knorr. Marktrat Konrad Kiener zeigte sich überzeugt, dass man gemeinsam für das Gelände und die Umkleiden eine Lösung finden könne.
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