"Harmonika-Franz" bringt die Frauen in Schwung
"Griechische Nacht" in Saltendorf

Ganz dem Motto entsprechend: Applaus gab es für die sieben "Griechischen Göttinnen". Bilder: hfz (2)
Vermischtes
Wernberg-Köblitz
26.01.2016
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Wernberg-Köblitz/Saltendorf. Obwohl in den Wettervorhersagen vor Glatteisgefahr gewarnt worden war, hatten sich viele Frauen auf den Weg gemacht, um in Saltendorf eine heiße "griechische Nacht" zu feiern.

Die Gymnastikgruppe freute sich über die zahlreichen fantasievollen Kostüme: Griechische Tempelschönheiten, Flower-Power-Fans, Gipsy-Tänzerinnen, Teufelin und Jäger nutzten fleißig die Tanzfläche und ließen die Schuhsohlen glühen. Für flotte Rhythmen und gute Stimmung sorgte der "Harmonika-Franz". Er brachte gleich mehrere Generationen in Schwung - so vergaß sogar Oma ihre Knieprobleme und rockte ausgelassen mit ihrer Enkeltochter.

Die sieben "Griechischen Göttinnen" der Gymnastikgruppe starteten ihren Sirtaki zunächst grazil und bedächtig, steigerten dann das Tempo ganz beachtlich und ernteten nach einer Zugabe tosenden Applaus.

"De O'gheirat'n" Tanja und Waltraud zogen als brave Hausfrauen sämtliche unmoralischen Weiber ihrer Umgebung durch den Kakao und schworen entrüstet, dass sie mit denen auch kein einziges Wort mehr wechseln würden. Nach dem Ablegen ihrer Schürze verwandelte sich Waltraud aber rasend schnell in einen Männer verschlingenden Vamp. Tanja fungierte als ihr Gewissen und riet zunächst besorgt ab, feuerte sie kurz darauf jedoch eifrig an. Schließlich gipfelte das Ganze in dem Bekenntnis "I'm a sex bomb!" - die Zuschauer waren begeistert.

Ein besonderes Highlight für die Lachmuskeln war auch der Auftritt von Lydia und Maria. Sie erzählten ganz ohne Worte die Geschichte der feinen Dame, die sich im Zugabteil schminkt und dem etwas betagten Mädel vom Lande, das gerne ebenso schön und elegant wäre. Interessiert beobachtete Maria deshalb die Dame und machte einfach alles genau so wie sie. Allerdings war ihr Make-up ziemlich improvisiert. Als Tagescreme verwendete sie Schweineschmalz, Nutella und Tomatenmark wurden als Rouge und Lippenstift genutzt und Schuhcreme färbte die Augenbrauen. Den Gipfel der Eleganz erreichte sie schließlich mit einem Strumpfhosenschal, einem Topf als Hut und einer dicken Zigarre. Die Faschingsgesellschaft war in bester Laune und feierte noch lange ausgelassen weiter.
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