Hochbehälter Fischberg
Förderung in Aussicht

Vermischtes
Wernberg-Köblitz
13.08.2016
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Nach der Großinvestition Wasserwerk und Brunnenbau nun der nächste Schritt: Die Marktgemeinde muss die Sanierung oder den Neubau des Hochbehälters Fischberg schultern, damit in der Trinkwasserversorgung für die Zukunft wieder alles "auf Vordermann" ist.

In Fischberg sind momentan zwei Hochbehälter vorhanden. Aus Sicht der Verwaltung wäre ein großer Ersatzneubau an der Stelle des bestehenden alten kleinen Hochbehälters (Volumen 250 Kubikmeter) die beste Lösung. Der "große" Hochbehälter (Volumen zweimal 500 Kubikmeter) könnte einfach weiterbetrieben werden und die Wasserversorgung sichern, bis der Neubau (Volumen etwa 1500 Kubikmeter) fertiggestellt ist. Die Erfahrungen im Wasserwerk haben laut Bürgermeister Georg Butz gezeigt, dass eine solche Vorgehensweise sinnvoll ist. Gegebenenfalls ist auch noch eine weitergehende Nutzung zweckmäßig, bis größere bauliche Unterhaltsmaßnahmen an diesem vorhandenen Hochbehälter anstehen.

Aller Voraussicht nach gibt es eine Fördermöglichkeit sowohl für eine Sanierung als auch für einen Neubau des Hochbehälters: Dafür muss die Kämmerei die Investitionen in Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in den letzten 20 Jahren ermitteln. Davon hängt ab, ob die Marktgemeinde die Förderschwelle "knackt". Für eine eventuelle Bezuschussung muss auch ein Bauentwurf vorgelegt werden.

Für eine Sanierung liegen die geschätzten Kosten ohne Baunebenkosten netto bei 670 000 Euro. Ein Neubau würde 870 000 Euro kosten.

Mit dem Ingenieurbüro Zwick, das schon Projekte in der Gemeinde zur Zufriedenheit abgewickelt hat, wurde ein Ingenieurvertrag ausgearbeitet. Bei einer Sanierung beträgt das Honorar 122 578 Euro, bei einem Neubau 136 321 Euro.

Zuschusshöhe noch offen


Der Marktrat beauftragte das Ingenieurbüro Zwick mit den erforderlichen Planungsleistungen zu einem Honorar von voraussichtlich 136 321 Euro für den Neubau eines Hochbehälters als Ersatzneubau für den alten, kleinen Hochbehälter. Mit dem Wasserwirtschaftsamt werden die Fördermöglichkeiten abgestimmt.

Aussagen von Verwaltungsleiter Stefan Falter in einer der letzten Sitzungen, dass Kostensteigerungen im Wasserwerk eventuell beim Hochbehälter kompensiert werden, könnten wohl demnach nicht aufrecht gehalten werden, meinte Dritter Bürgermeister Georg Schlögl. Marktrat Christian Liebl gab doch den Kostenunterschied von 200 000 Euro zwischen Sanierung und Neubau zu bedenken. Konrad Kiener interessierte die Förderhöhe. Sie steht laut Bürgermeister Butz noch nicht fest. Die Verwaltung trägt derzeit die Investitionskosten der letzten 20 Jahre zusammen, an denen sich die Förderung orientiert.

Zu vergeben waren auch die Reinigungsarbeiten für die gemeindlichen Gebäude. Drei Angebote wurden abgegeben. Am günstigsten war die Firma Fürst mit einer Jahressumme von 76 728 Euro. Der neue Vertrag läuft von 1. September 2016 bis 31. August 2018.
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