In vier Monaten zum Ziel
Sanierung des Leichenhauses abgeschlossen

Vermischtes
Wernberg-Köblitz
24.12.2015
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Die Sanierung war umstritten, nun sind die Arbeiten am Leichenhaus im Oberköblitzer Friedhof abgeschlossen - früher als erwartet. Auch der Umgriff bietet ein stimmiges Bild.

Neubau oder Sanierung? Das Thema hatte in der Vergangenheit hohe Wellen geschlagen. Der Marktrat blieb bei seiner Marschroute, zumal das Gebäude bei einem Neubau nicht viel anders ausgesehen hätte: Mit Blick auf die Pfarrkirche St. Emmeram ist der Ensembleschutz zu gewährleisten, so Bürgermeister Georg Butz.

Der Boden wurde einen Meter tief ausgekoffert, man legte Drainagen und brachte eine Spezialmasse zur dauerhaften Trockenlegung des Gebäudes ein. Im Leichenhaus - jetzt ebenerdig - gibt es neben dem Aussegnungsraum einen Umkleidebereich für Trauerredner, Toilettenanlagen und einen Geräteraum. Für die Fassade wurde ein helles Beige gewählt, der mit der Farbe der Kirche harmoniert. In die Sanierungsmaßnahme floss auch die Pflasterung des Vorplatzes sowie der Wege zur Kirche und zum nördlichen Friedhofsbereich ein. Die Witterung passte und so konnten auch die Pflasterarbeiten noch vor Weihnachten komplett abgeschlossen werden. Laut Hans-Peter Geitner von der Bauverwaltung dauerte die Generalsanierung insgesamt vier Monate. Inklusive Wegebau und neuer Ausleuchtung sind 200 000 Euro veranschlagt.
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