Kirchweih in Wernberg-Köblitz
Kirwa-Gaudi mit Pfarrer

Pfarrer Markus Ertl zog mit dem Wagen durch das Zelt, der Vorsitzende des Kirwavereins ließ sich chauffieren.
Vermischtes
Wernberg-Köblitz
13.09.2016
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Ein Pfarrer, der ein Fass Bier ansticht und ein Lied über die Vertreibung aus dem Paradies singt - nicht viele Kirchweihen können in dieser Beziehung mit der Wernberger mithalten. Gewohnt fetzig war auch die Musik, die die Besucher durch die zweite Kirwa-Nacht brachte

Am Freitagabend ging die Kirchweih in Wernberg-Köblitz. Nach einer langen Nacht konnten sich die Verantwortlichen und die Kirwapaare kaum richtig ausruhen, denn es stand am Nachmittag eine schweißtreibende Tätigkeit bevor. Auf dem Marktplatz in Wernberg musste der Kirwabaum aufgestellt werden - bei hochsommerlichen Temperaturen, die eher zum Baden einluden. In gekonnter Manier wurde der Baum in die Höhe gebracht und schmückt nun den Wernberger Marktplatz.

Mit Standkonzert


Es blieb nicht viel Zeit für die Beteiligten, denn am Abend stand das Standkonzert der Naabtaler Musikanten auf dem Programm. Dazu fanden sich Vereine aus Wernberg und Umgebung ein. Auch viele Wernberger nutzten die Gelegenheit und lauschten dem Konzert. Unter Führung der Naabtaler Musikanten ging es dann zum Festzelt, das beim FC-Gelände stand. Dort angekommen spielten die Naabtaler Musikanten noch einige Stücke im Festzelt.

Zwischenzeitlich hatte auch die Gruppe "d'Quertreiber" ihr Equipment aufgebaut, denn sie sollten die Kirwagaudi während der zweiten Kirchweihnacht sorgen. Alle Kirwapaare sammelten sich vor dem Zelt, die Quertreiber spielten sie dann in das Zelt hinein. Erwartete sie dort am Vortag noch Bürgermeister Georg Butz mit dem Fass Bier für die Kirwapaare, war es am Samstagabend Pfarrer Markus Ertl, der die Ehre hatte, ein Fass anzuzapfen. Bevor es aber so weit war zeigten die Kirwapaare wieder ihr tänzerisches Können.

Mit drei Schlägen zapfte Pfarrer Markus Ertl das Fass Bier an, er brauchte zwar zwei Schläge mehr wie am Vortag Bürgermeister Butz, aber es lief nichts aus. Pfarrer Ertl nutzte die Gelegenheit, der Kirchweih einen guten Verlauf zu wünschen. Er lobte die Mitglieder des Kirwavereins, die seit Montag den Platz für die Kirchweih vorbereitet hatten. Er dankte überdies dem Kirwaverein für sein Engagement in der Pfarrgemeinde und nannte als Beispiel den Besuch von Kardinal Müller im Frühjahr.

Pfarrer spielt mit


Die Kirwapaare wollten wie schon im letzten Jahr einen musikalischen Vortrag von Pfarrer Ertl. Dieser ging darauf ein und er hatte sich auch etwas einfallen lassen - er erzählte in Liedform die Geschichte von der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. Beim Refrain sang das ganze Zelt mit. Anschließend sorgten die Quertreiber dafür dass auch die zweite Kirchweihnacht sehr lange wurde.
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