Kommunale Versicherung greift jetzt auch in der Flüchtlingshilfe
Ehrenamtliche abgesichert

Vermischtes
Wernberg-Köblitz
03.02.2016
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Mittlerweile sind in Wernberg-Köblitz 40 Personen im Bereich der Flüchtlingshilfe ehrenamtlich tätig. Einige Helfer unterstützen die Flüchtlinge und Asylbewerber auch bei Behördengängen oder Arztbesuchen und verwenden hierzu ihre privaten Fahrzeuge. Bei ihrer Tätigkeit sind die Helfer durch ihre Privat- beziehungsweise Kfz-Haftpflicht und soweit vorhanden durch ihre Unfallversicherung abgesichert. In der Marktratssitzung kam zur Sprache, dass es die Möglichkeit gibt, die ehrenamtlichen Helfer über die kommunale Haftpflicht- und Unfallversicherung zusätzlich abzusichern, wenn die Gemeinde erklärt, dass die Helfer in ihrem Auftrag handeln. Sie wären dann im gleichen Maße versichert, wie die Senioren-, Behinderten- und Jugendbeauftragten sowie aktive Mitglieder der Feuerwehr. Zusätzliche Kosten würden nicht entstehen, da sich die Beiträge zur Haftpflicht- und Unfallversicherung nach der Einwohnerzahl richtet. Markträtin Marianne Schieder begrüßte den Vorstoß der Verwaltung. Die Kommune könne sich glücklich schätzen, dass sich so viele Bürger ehrenamtlich engagieren. Der Versicherungsschutz sei "das Mindeste, was wir tun können".

Südlich des Industriegebiets West II verläuft ein Feldweg, den die Marktgemeinde als Ersatzweg für die durch die Baugebietsausweisung abgetrennten Feld- und Waldwege ausbauen möchte. Für die Absteckung des Grenzverlaufs wurden zwei Angebote von Vermessungsbüros eingeholt. Marktrat Gerhard Bäumler fragte, ob dies nicht gleich über das Vermessungsamt laufen könnte und so womöglich günstiger sei. Die Verwaltung prüft den Vorschlag.
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