Marktgemeinde und Telekom unterzeichnen Kooperationsvertrag
Breitband: Spatenstich im August

Bürgermeister Georg Butz (Zweiter von rechts) und Christoph Bernik (links daneben), unterzeichneten im Beisein von Geschäftsführer Stefan Falter (links) und des Breitbandpaten Wolfgang Geitner (rechts) den Vertrag zur Breitbandversorgung. Bild: ohr
Vermischtes
Wernberg-Köblitz
09.03.2016
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Der Kooperationsvertrag für schnelles Internet zwischen dem Markt Wernberg-Köblitz und der Telekom ist unter Dach und Fach. Auch das Zeitfenster für den Breitbandausbau ist festgelegt.

Während der vierjährigen Vorlaufzeit wählte die Kommune den optimalen Zeitpunkt zum Einstieg ins Bayerische Förderprogramm, erinnerte Bürgermeister Georg Butz im Besprechungszimmer des Rathauses vor der Vertragsunterzeichnung mit dem Vergabevolumen von 992 424 Euro. Der kürzlich zugeteilte Förderbescheid in Höhe von 893 482 Euro ergibt sich aus der Förderquote von 90 Prozent. Dieser Förderbetrag liegt unmittelbar an der Obergrenze der festgesetzten Höchstfördersumme von 900 000 Euro.

1500 Haushalte


Darüberliegende Investitionen müsste Wernberg-Köblitz aus dem eigenen Gemeindesäckel bestreiten, erläuterte Breitband-Pate Wolfgang Geitner, Ansprechpartner für die Bürger und Kontaktperson zur Landkreisverwaltung. Der Eigenanteil des Marktes für die unterzeichnete Maßnahme liegt bei 99 242 Euro.

"Rund 1500 Haushalte bekommen Breitbandanschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis 50 Megabit pro Sekunde", versicherte der Verantwortliche der Telekom für den Breitbandausbau in der Region, Christoph Bernik. Die Kunden könnten dann ruck-zuck ins Internet gehen. Eine schnellere Anbindung ans Netz sei für Arbeitnehmer mit Home Office und Selbstständige entscheidend. Breitband bezeichnete Bernik als Mehrwert für die Immobilie und wichtigen Standortfaktor. Die Bürger würden mit der neuesten Breitbandtechnologie versorgt. Das Erschließungsgebiet werde dadurch zukunftssicher, so das Fazit. Ab Vertragsabschluss steigt nun die Telekom in die Feinplanung für den Ausbau ein. Der Spatenstich erfolgt im August. Die Inbetriebnahme ist für März 2017 vorgesehen.

Schwarzberg, Rattenberg und Friedersdorf werden nicht erfasst, aber auch diese Ortsteile profitieren von dieser Maßnahme. Eine weitere Verbesserung wird in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Schwandorf über das Bundesförderprogramm angestrebt.
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