Marktrat entscheidet
Schulstraße in Planung einbeziehen

Beim Abbruch der alten Schule gab es böse "Überraschungen", welche die Entsorgungskosten in die Höhe trieben. Archiv-Bild: sef
Vermischtes
Wernberg-Köblitz
22.10.2016
48
0

Die beim Abbruch der alten Schule entstandenen Mehrkosten beschäftigten den Marktrat. Die Auftragssumme lag bei 83 000 Euro, doch die Schlussrechnung der Firma Althammer aus Pempfling war 36 000 Euro höher.

Der Grund: Bei der Bauteiluntersuchung wurden zwar viele Proben genommen, doch sie ergeben immer nur einen lokalen Aufschluss. So wurden bei der Ausschreibung nicht alle dann beim Abbruch entdeckten Baustoffe und Mengen vollständig erfasst. Es handelte sich im wesentlichen um Heraklithplatten, den Gussasphaltestrich sowie eine wesentlich größere Fundamentierung als üblich. "Abbrucharbeiten werden immer mehr zum Harakiri-Spiel", so Bürgermeister Georg Butz. Die Mehrkosten mussten wohl oder übel akzeptiert werden.

Auf dem Gelände der alten Schule entsteht derzeit der neue Kindergarten. Folglich braucht man nun die entsprechenden Höhenpunkte für die später zu sanierende, vorbeiführende Schulstraße. Entlang des Kindergartenneubaus sind auch Parkplätze vorgesehen. Zudem sollten die Parkplätze im Einmündungsbereich der Schulstraße zur Jahnstraße mitgestaltet werden.

Schultes plant


Nach Ansicht vom Bürgermeister und Verwaltung wäre es sinnvoll, die Planungsleistungen für die komplette Erneuerung der Schulstraße jetzt zu beauftragen, um sie mit dem Kita-Neubau abzustimmen. Wann und in welchen Abschnitten die Sanierung dann umgesetzt wird, ist nach dem Vorliegen der weiteren Planung festzulegen. Der Marktrat beauftragte das Büro Schultes aus Grafenwöhr mit den Planungsleistungen Schulstraße inklusive Fußweg zur Talstraße.

Wesentlich günstiger


Ende November läuft der Miet- und Wartungsvertrag für die Drucker und Kopiergeräte der Verwaltung und der Schule aus. Zur Verlängerung des Vertrages für eine Laufzeit von 60 Monaten inklusive Austausch der vorhandenen Geräte wurden drei Angebote eingeholt. Der bisherige monatliche Preis für Miete und Wartung beträgt laut Verwaltungsleiter Stefan Falter 1114 Euro. Wirtschaftlichster Anbieter ist die Firma Grashiller aus Amberg. Das Angebot liegt 341 Euro unter den bisherigen monatlichen Kosten. Die Gesamteinsparung für die Vertragslaufzeit von 60 Monaten beläuft sich auf 20 510 Euro. Da stimmte das Marktratsgremium gerne zu. Abschließend wurde die Jahresrechnung 2015 festgestellt und der Bürgermeister für das Etatjahr 2015 entlastet. Anfragen von Christian Liebl betrafen das Ausbaggern eines Teilstücks des Feistenbaches und den Wunsch von Bürgern nach einer Packstation.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.