Neuanlauf nach ungültiger Wahl

Satzungsabweichungen bei den zurückliegenden Wahlen der Feldgeschworenen-Obmänner machten Neuwahlen erforderlich. In einem zweiten Anlauf wurde Franz Appl (links) zum neuen Obmann gewählt. Als Stellvertreter steht ihm Josef Klinger (rechts) zur Seite. Bild: bnr
Vermischtes
Wernberg-Köblitz
19.07.2016
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Der bisherige Feldgeschworenen-Obmann Georg Schlögl und sein Stellvertreter Josef Mutzbauer waren erst neun Monate im Amt, da erklärte die Rechtsaufsicht die zurückliegende Wahl für ungültig und forderte Neuwahlen.

Die Neuwahl des Obmannes und seines Stellvertreters war der einzige Tagesordnungspunkt der Sitzung der Feldgeschworenen im Lehrsaal der Feuerwehr. Satzungsabweichungen bei der letzten Wahl im November 2015 machten eine Neuwahl erforderlich. Die Ursache dafür lag in der nicht satzungskonformen Einladung der Feldgeschworenen zur Wahl im November. War zu diesem Zeitpunkt von 17 Feldgeschworenen die Rede, so standen in Wirklichkeit 22 Namen auf der eingetragenen Liste der Gemeinde. Einige Feldgeschworenen hatten somit keine Einladung zur Wahl erhalten. Dies ist satzungswidrig und dadurch wurde die Wahl für ungültig erklärt.

Zwischenzeitlich ist ein Feldgeschworener auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Aktuell sind 21 Feldgeschworene in der Marktgemeinde bestellt. Zum angesetzten Neuwahltermin waren neben Bürgermeister Georg Butz und Geschäftsstellenleiter Stefan Falter 14 Feldgeschworene erschienen. Die Satzung fordert die Anwesenheit von zwei Drittel der Mitglieder, die damit auf den Mann genau erreicht worden ist.

Einziger Kandidat


Die Neuwahl wurde vom dienstältesten Mitglied, Franz Appl, geleitet. Als Wahlausschuss standen ihm Albert Lindner und Josef Klinger zur Seite. Einstimmig hat sich die Versammlung für eine geheime Wahl entschieden. Als einziger Kandidat für das Amt des Obmannes stand Franz Appl zur Verfügung. Mit elf Stimmen wurde ihm das Vertrauen ausgesprochen. Ähnlich verlief die Wahl des Stellvertreters. Als einziger Kandidat stellte sich Josef Klinger zur Wahl. Auch er wurde mit elf Ja-Stimmen gewählt. Beide dankten für das in sie gesetzte Vertrauen und warben für eine gute Zusammenarbeit aller Feldgeschworenen.
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