Oberköblitzer Wehr zu 78 Einsätzen gerufen
Stets fit für den Ernstfall

Vermischtes
Wernberg-Köblitz
13.01.2016
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Über 3200 Einsatz- und Übungsstunden leisteten die Mitglieder der Feuerwehr Oberköblitz im Jahr 2015, davon mehr als zwei Drittel bei Einsätzen.

In seinem Bericht zeigte Vorsitzender Markus Eichstätter bei der Jahreshauptversammlung eine Vielzahl von gesellschaftlichen Aktivitäten auf. So beteiligte sich die Wehr an kirchlichen und weltlichen Festen in der Marktgemeinde und bei benachbarten Feuerwehren. Sie übernahm die Bewirtung bei den Adrenalintagen und war erstmals am Adventsmarkt vertreten. Abschließend lud der Vorsitzende zum Naabfest 2016 ein, welches in diesem Jahr anlässlich des 40. Naabfestes drei Tage lang, vom 19. bis 21. August, gefeiert wird. Sein Dank richtete sich an die Marktgemeinde, aber auch an die Mitglieder des Verwaltungsrates für die gute Zusammenarbeit und ebenso an alle Gönner des Vereins.

Kulante Arbeitgeber


Kommandant Christian Demleitner legte die stattliche Bilanz von mehr als 3200 Einsatz- und Übungsstunden vor, davon wurden 2297 Stunden im Einsatz abgeleistet. Die Feuerwehr Oberköblitz wurde im letzten Jahr zu 78 Einsätzen gerufen, die sich in 12 Brandeinsätze, 56 Einsätze für technische Hilfeleistung, acht Sicherheitswachen und zwei Fehlalarme gliederten. Die 58 aktiven Feuerwehrmänner und -frauen absolvierten auch zahlreiche Stunden bei Übungen und theoretischer Ausbildung, wie Leistungsprüfungen oder auch bei Lehrgängen an der Feuerwehrschule. Öffentlichkeitsarbeit wurde beim Aktionstag "Verein macht Schule", am Rauchmeldertag bei der Firma Conrad oder beim Besuch in der Kindertagesstätte St. Josef geleistet. Der abschließende Dank Demleitners richtete sich auch an die Arbeitgeber der Aktiven für ihre Unterstützung.

Jugendwart Florian Jäger berichtete, dass die Jugendfeuerwehr aus zehn Jugendlichen besteht. Man habe sich zu 23 Übungen getroffen, besonders erwähnte er dabei eine 40-Stunden-Übungen, bei der die Jugendlichen einen Eindruck gewinnen konnten, was es heißt Berufsfeuerwehrmann zu sein. Um das Wissen bei Feuerwehranwärtern zu vertiefen, nahm man wieder sehr erfolgreich an der Jugendflamme Stufe I und II sowie am Wissenstest teil. Außerdem beteiligten sich Andreas Lang und Johannes Schweiger an der Jugendflamme, Stufe III, und erhielten dafür bei der Jahreshauptversammlung die Auszeichnung überreicht. Natürlich gab es auch verschiedene Freizeitaktivitäten. Bei der Lagerolympiade beim Kreisfeuerwehrzeltlager konnte man den ersten Platz belegen, auch der Nikolausdienst wurde von der Feuerwehrjugend übernommen. Bei der Jahreshauptversammlung standen Beförderungen an: Zweiter Kommandant Thomas Schwarz ist nun Brandmeister. Katharina Hanauer, Gabriele Plekat, Dominik Friedl, Tobias Schneider und Sebastian Danzl wurden zum Feuerwehrmann befördert. Diese fünf sind damit in den aktiven Dienst übergetreten.

In einer kleinen Laudatio verabschiedete Christian Demleitner Andreas Schmauß aus den Reihen der Aktiven. Er muss wegen Erreichen der Altersgrenze den aktiven Dienst quittieren. Der Hauptfeuerwehrmann legte das Leistungsabzeichen bis zur Endstufe ab und unterzog sich der Leistungsprüfung "Technische Hilfeleistung, Stufe I". Außerdem war er Atemschutzträger.

"Große Kompetenz"


Zweiter Bürgermeister Alexander Werner sprach ein großes Dankeschön für die stete Einsatzbereitschaft aus. Er bescheinigte der Feuerwehr große Kompetenz. Kreisbrandmeister Willi Duschner stellte fest, dass auch das kommende Jahr wieder zahlreiche Herausforderungen mit sich bringen werde, eine davon sei die Einführung des Digitalfunks. Bei der Umsetzung werden Markus Eichstätter und Peter Franke als Ausbilder mit tätig sein. Für dieses zusätzliche Engagement dankte Duschner im Namen der Landkreisfeuerwehrführung und überreichte als Anerkennung einen Gutschein, gesponsert von der Marktgemeinde.
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