Parkplatzsituation am Marktplatz in Wernberg-Köblitz
Nicht schön, aber sicher

Die Parksituation am Marktplatz ist schwer in den Griff zu bekommen. Im Bereich des Lokals "Easy" sollen Poller für Abhilfe sorgen. Bild: Götz
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Wernberg-Köblitz
18.11.2016
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Ein leidiger Dauerbrenner: Die Parkplatzsituation am Marktplatz. Vor allem im Umgriff des Lokals "Easy" (früher Pegasus) parken Fahrzeuge auf den Gehwegbereichen und zwingen Mütter mit Kinderwagen oder Frauen mit Einkaufstüten am Rad auf die viel frequentierte alte B 14. Nun wird Abhilfe geschaffen. Das dient allerdings nicht gerade der Verschönerung des Ortsbildes.

Könnten schmale Blumentröge eine Lösung sein? Die zuständigen Fachstellen, die bereits eine Verkehrsschau gemacht haben, verneinen dies, da dadurch vom Galgenberg und von der Vohenstraußer Straße aus die Sicht behindert wäre. Wenn die Autos von den Gehbereichen verbannt werden sollen - die durch die abgesenkten Bordsteine den Eindruck einer Parkfläche machen - sind nur Granitpoller mit einer rot-weißen reflektierenden Spitze möglich. Die Frage stand im Raum, ob dies auf den Kurvenbereich zur Weidener Straße und den Seitenbereich an der "Kunstspur" ausgeweitet werden soll. Die Markträte waren sich einig: Schön ist die Lösung nicht. Es sei ohnehin traurig, sich darüber unterhalten zu müssen, spielten sie auf die Parkmoral an. Mit drei Gegenstimmen wurden vorerst einmal nur die Poller am Lokal "Easy" beschlossen.

Die Nachrücker


Marktrat Andreas Kreis legte sein Mandat aus persönlichen Gründen niederlegen. Kreis führte berufliche Gründe und damit verbundene Auslandsaufenthalte an. Der Marktrat gab dem Rücktrittsgesuch statt. Auf der Liste der Wählergemeinschaft Neunaigen steht als erster Nachrücker Sebastian Kastner aus Neunaigen. Sollte er das Mandat nicht annehmen, wäre Günter Butz-Bäumler aus Maierhof zweiter Nachrücker.

Alle Jahre wieder: Der Marktrat vergibt regelmäßig wiederkehrende Arbeiten wie Rohrgraben- und Kanalbauarbeiten, Straßenreparaturen, kleinere Straßenbaumaßnahmen und Pflasterarbeiten. Das wirtschaftlichste Angebot gab die Firma Paul aus Weiden für 100 523 Euro ab.

Veraltet ist die Feuerwehrsatzung aus dem Jahr 1998 und ebenso die Anlage aus dem Jahr 2005. Sie regelt die Aufwendungs- und Kostensätze für Einsätze und anderweitige Leistungen der gemeindlichen Feuerwehren. Durch die Beschaffung von neuen Fahrzeugen und Geräten haben sich eine Vielzahl von Änderungen ergeben. Auch die Preise von Mannschaft und Gerät stellen sich anders dar. Detailliert waren die Aufwendung für Einsätze, Sicherheitswachen, Fehlalarme, Streckenkosten der diversen Fahrzeuge, Ausrückstunden, Arbeitsstundenkosten, die Verrechnung für die Überlassung von Geräten, Einsatzpauschalen und Verbrauchsgebühren aufgeführt. Die neue Satzung wurde einstimmig beschlossen.

Was der Badebus kostet


Der Bürgermeister gab noch die Zahlen für den Badebus ins Freizeitzentrum Perschen bekannt. 7699 Euro wurden heuer aufgewendet und bei 37 Fahrten 3368 Personen befördert. "Ein Angebot für junge Leute und billiger als das Hallenbad im Sommer offen zu halten", meinte Bürgermeister Georg Butz. Nächstes Jahr wird der Marktrat erneut darüber befinden, ob das Angebot aufrecht erhalten wird.

Nicht näher treten will der Markt dem Wettbewerb "Modellregion Naturtourismus", ebenso wenig dem Förderprogramm, in welchem dem ländlichen Raum angepasste Infrastrukturprojekte gefördert werden. Beides kommt wegen fehlender Kooperationspartner oder aus Kostengründen - auch für Anlieger - nicht in Frage.
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