Pflaster statt Asphalt

Die Firma Pürner hat den Asphaltbelag entfernt und die Wege ausgekoffert. Derzeit wird der Unterbau für das Pflaster eingezogen. Bild: Völkl
Vermischtes
Wernberg-Köblitz
17.05.2017
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Die alte Mauer ist schon abgebrochen, die Wege ausgekoffert: Bis Ende Juni soll nach dem ersten Abschnitt auch der zweite Friedhofsteil saniert sein.

Seit rund vier Wochen arbeitet die Firma Pürner aus Wernberg-Köblitz an der Neugestaltung des Oberköblitzer Friedhofes. Die marode Mauer im nördlichen Teil wurde bereits abgebrochen. Ersetzt wird die bisherige Einfriedung durch einen - kostengünstigeren - Stabgitterzaun. Entfernt wurden auch die bereits ausgebrochenen Asphaltschichten der Wege. Sie werden demnächst mit dem gleichen beigefarbenen Pflaster wie im ersten Bauabschnitt befestigt. Nebenwege werden durch eine wassergebundene Decke ersetzt.

Die Auskofferung der Wege wurde durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege überwacht, erläuterte Wolfgang Geitner vom Bauamt des Marktes. Der Grund: Das Baufeld liegt innerhalb eines ausgewiesenen Schutzgebietes für Bodendenkmäler. Zwischenzeitlich ist der Bodenabtrag, der aufgrund des Regens der letzten Wochen immer wieder unterbrochen werden musste, beendet und die Schottertragschicht der Wege aufgebracht. Weiterhin werden im Zuge der Maßnahme die Schöpfstellen im ersten und zweiten Bauabschnitt erneuert, einladende Ruhebänke aufgestellt und der Bereich zwischen den Grabstätten einheitlich mit Split-Material versehen. Die Kosten der Maßnahme betragen rund 80 000 Euro. Die Fertigstellung ist laut Geitner Ende Juni vorgesehen.
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