Samstag Ausstellungseröffnung in St. Anna
Markanter Jahrestag

Orts- und Kreisheimatpfleger Leo Berberich zeigt auf die Kopie der Urkunde, in der die Kirche St. Anna erstmals genannt wird. Bild: Völkl
Vermischtes
Wernberg-Köblitz
28.07.2016
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Vor 500 Jahren wurde die St.-Anna-Kirche Wernberg erstmals genannt. Das Kulturforum würdigt dieses Jubiläum mit einer Ausstellung in der St.-Anna-Kirche. Nach dem Festgottesdienst, der am Samstag, 30. Juli, um 18 Uhr stattfindet, eröffnet Orts-und Kreisheimatpfleger Leo Berberich die Ausstellung. Er gibt eine kurze Einführung zu den ausgestellten Exponaten.

Das diesjährige Mutter-Anna-Triduum steht in besonderer Verbindung zum 500. Jahrestag der Erstnennung der Kirche St. Anna in Wernberg. Am 12. März 1516 wurde die unter der Herrschaft von Ritter Georg Wispeck erbaute Kirche in der Urkunde genannt, mit der die Verlagerung des Stiftsmessanteiles von der Burgkapelle St. Georg in die Kirche St. Anna besiegelt wurde. Der damalige Administrator des Bistums Regensburg, Pfalzgraf Johannes, hat die Urkunde gegeben und befohlen sie durch Anhängen des Siegels zu bekräftigen.

Eingebettet in die kirchlichen Veranstaltungen anlässlich des Mutter-Anna-Festes soll deshalb mit einer kleinen Ausstellung auch dieser Namenstag der Wernberger Kirche gewürdigt werden. Neben der Darstellung der betreffenden, in Latein verfassten Urkunde, die sowohl durch eine Transkription als auch durch eine Übersetzung erschlossen ist, werden weitere Archivalien gezeigt. Schwerpunkte sind Einzelthemen zur baulichen Entwicklung der Kirche und der Mutter-Anna-Bruderschaft als besonderer Form der Verehrung der heiligen Anna.

Die Ausstellungstafeln können bis 5. August im rückwärtigen Teil der Kirche St. Anna während der allgemeinen Öffnungszeiten, außerhalb der Gottesdienste, besichtigt werden.
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