Vor 500 Jahren wird die Kirche St. Anna erstmals genannt
Der besondere Namenstag

Orts- und Kreisheimatpfleger Leo Berberich (rechts) erklärte den Gästen in der Wernberger St.- Anna-Kirche Zusammenhänge und Hintergründe der Ausstellung. Bild: hür
Vermischtes
Wernberg-Köblitz
03.08.2016
17
0

Auf den 500. Jahrestag der Erstnennung der Kirche St. Anna in Wernberg machte das Kulturforum mit einer Ausstellung aufmerksam. Nach dem Festgottesdienst am Samstagabend erläuterte Orts-und Kreisheimatpfleger Leo Berberich die Exponate.

Das Mutter-Anna-Triduum stand in besonderer Verbindung zum 500. Jahrestag der Erstnennung von St. Anna. Am 12. März 1516 wurde die unter der Herrschaft von Ritter Georg Wispeck erbaute Kirche in der Urkunde genannt, mit der die Verlagerung des Stiftsmessanteiles von der Burgkapelle St. Georg in die Kirche St. Anna besiegelt wurde. Der damalige Administrator des Bistums, Pfalzgraf Johannes, hat die Urkunde gegeben und befohlen sie durch Anhängen des Siegels zu bekräftigen.

Bei den kirchlichen Veranstaltungen anlässlich des Mutter-Anna-Festes sollte dieser Namenstag der Wernberger Kirche mit einer kleinen Ausstellung gewürdigt werden. Neben der Darstellung der betreffenden, in Latein verfassten Urkunde, die sowohl durch eine Transkription als auch durch eine Übersetzung erschlossen ist, werden weitere Archivalien gezeigt. Schwerpunkte sind dabei Einzelthemen zur baulichen Entwicklung der Kirche und der Mutter-Anna-Bruderschaft als besonderer Form der Verehrung der heiligen Anna und Mutter Mariens.

Die Ausstellungstafeln können noch bis Freitag, 5. August, im hinteren Teil der Kirche St. Anna während der allgemeinen Öffnungszeiten, außerhalb der Gottesdienste, besichtigt werden.
Weitere Beiträge zu den Themen: St.-Anna-Kirche Wernberg (2)500. Jahrestag (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.