Wirtschaftsgespräch der CSU-Fraktion
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Die CSU-Fraktion knüpft Kontakte zu Betrieben vor Ort. Zum Auftakt besuchten die Kommunalpolitiker das Lohnverpackungsunternehmen Käsbauer. Die Abteilung Kosmetik ist eine boomende Branche und soll ausgebaut werden. Unser Bild zeigt von links Dieter Rosenberg, Anton Kummert, Thomas Käsbauer, Konrad Kiener, Maria Schöner und Josef Appl. Bild: ohr
Wirtschaft
Wernberg-Köblitz
23.11.2016
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Die CSU-Fraktion sucht Kontakt zu den Betrieben vor Ort. Künftig schreibt sie deshalb Wirtschaftsgespräche und den Dialog mit den Unternehmern als festen Bestandteil auf ihre Fahnen.

Thomas Käsbauer, Firmeninhaber des gleichnamigen Lohnverpackungs-Unternehmens, begrüßte zur Premiere der Wirtschaftsgespräche die CSU-Markträte Josef Appl, Thomas Käsbauer, Konrad Kiener, Anton Kummert, Dieter Rosenberg und Maria Schöner im Betriebsgebäude. Wie er zunächst schilderte, liefern kooperierende Firmen ihre Waren an. Sein Betrieb verfüge über die technischen Voraussetzungen mit den jeweils notwendigen Werkzeugen und kümmere sich um die Beschaffung des Verpackungsmaterials.

Geschick und Können


Zahlreiche Produkte - darunter Werkzeug, Kosmetikartikel sowie Schreib- und Spielsachen - werden von den Auftraggebern als Sichtverpackung - sogenannte Blister - verlangt. Solche Erzeugnisse seien für den Kunden praktisch und leicht einsehbar, da er sofort erkenne, was drin ist. Handverpackung sei unumgänglich, aber auch sehr aufwendig. Sie erfordere einen präzisen Ablauf mit Geschick und Können. Der weitere Weg führte in die Kosmetikabteilung. Die Besucher mussten einen Schutzumhang anlegen und eine Haube aufsetzen.

Im Anschluss luden Junior-Chef Thomas Käsbauer und Altbesitzer Franz Käsbauer zu einem Gespräch ein. CSU-Fraktionssprecher Konrad Kiener betonte eingangs: "Der Unternehmerdialog soll wieder ein fester Bestandteil der CSU-Fraktionsarbeit in Wernberg-Köblitz sein". Der Firma gehe es gut, betonte Thomas Käsbauer. Ein weiterer Ausbau der Kosmetik-Abteilung stehe im Fokus, und neue Bereiche werden gesucht. Der Standort sei ziemlich ausgenutzt. Zum Mitarbeiterpotenzial gehören 110 Personen - darunter 85 Frauen - fast ausschließlich in Vollbeschäftigung. Der gute Anschluss ans Bundesfernstraßennetz bringe enorme Vorteile.

Fraktionsführer Anton Kiener verwies auf die größte Einnahmequelle des Marktes - die Gewerbesteuer. Diese Einnahmen - im Haushalt 2016 sind 3,9 Millionen eingestellt - sichern die geplanten Investitionen und geben dem Marktrat den nötigen Gestaltungsspielraum.
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