An einem wolkenverhangener Samstagnachmittag feierten Buben und Mädchen das Kürbisfest
Kürbisfest eine runde Sache

Freudestrahlend gruppierten sich die jungen Kürbiszüchter und der Vorstand der Wiesauer Siedlergemeinschaft, hinten von links Franz Schöner, Helmut Weig, Bürgermeister Toni Dutz, Stefan Eckl, Walter Thoma, Vorsitzender Reimund Frech. Bild: wro
Kultur
Wiesau
28.09.2015
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Ein Teller voll herzhafter Kürbissuppe, dampfend aus der Siedler-Küche serviert. Dazu ein paar Kürbiskerne und Brot. Das Kürbisfest war auch heuer ein voller Erfolg.

In geselliger Runde ließen es sich Siedler und Gäste gutgehen. Im Garten des Siedlerheims kam neben Kürbissuppe auch Kaffee und Kuchen auf den Tisch. Dabei zeigte sich, dass ein wolkenverhangener Samstagnachmittag durchaus seine Reize haben kann.

Willkommen hieß Siedler-Chef Reimund Frech auch Buben und Mädchen. Denn wie jedes Jahr war die Kürbisprämierung einer der Höhepunkte des Nachmittags am alten Fußballplatz.

Bereits im Mai - kurz nach den "Eisheiligen" - waren vorgezogene Kürbispflänzchen an alle Junggärtner ausgegeben worden. Den ganzen Sommer über hüteten und pflegten die Kleingärtner ihre Schützlinge.

"Um einen großen Kürbis ernten zu können, ist ein gut gedüngter Boden natürlich sehr wichtig. Die Kinder haben immer großen Spaß daran, ihre Schützlinge wachsen zu sehen. Leider nahmen aber in diesem Jahr weniger Kinder als im Vorjahr teil", bedauerte der Siedler-Chef. Die Prachtstücke wurden stolz vorgeführt und von Reimund Frech und seinen Helfern gewogen und vermessen. Dabei stellte sich heraus, dass von den 43 ausgegebenen Pflänzchen leider nur 22 den Sommer überstanden hatten. Den größten und zugleich schwersten Kürbis hatte Klara Dubrowski mitgebracht. Ihr Prachtexemplar wog 55,7 Kilo und hatte mit 190 Zentimetern den größten Umfang. Ida Eiglmeiers Kürbis brachte es auf 164 Zentimeter und 33,2 Kilogramm, gefolgt von Michael Philipps Kürbis, der mit seinen 33,2 Kilogramm und 152 Zentimetern auf dem dritten Platz landete. Letztlich ging keines der Kinder mit leeren Händen nach Hause. Jedes bekam eine Belohnung. Die Buben und Mädchen freuten sich über eine Urkunde sowie Gutscheine für die Sommerrodelbahn.
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