Auftaktsitzung der Kreistagsfraktion - "Großstädtische Allianz unerträglich"
Markenzeichen für die CSU

Ausgeschiedene Kreisräte verabschiedete die CSU-Kreistagsfraktion. Im Bild (von links) Christian Bauer, Toni Dutz, Christa Söllner, Brand, Evi Dutz, Dr. Klaus Arbter, Albert Köstler, Fritz Holm, Wiesau, Roland Grillmeier , Bernd Sommer und Bernhard Söllner. Bild: hfz
Lokales
Wiesau
30.01.2015
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Ganz im Zeichen des Dankes und der Anerkennung stand die Auftaktsitzung der CSU-Kreistagsfraktion. Nach einem beeindruckenden Gedenkgottesdienst durch Pfarrer Max Früchtl, musikalisch umrahmt von der "Wiesauer Hutzamusi", würdigte Fraktionsvorsitzender Toni Dutz die Leistungen der ausgeschiedenen Kreisräte.

Sie hätten über Jahrzehnte die Geschicke des Landkreises mit positiv gestaltet und engagiert zum Wohle der Heimat gearbeitet. Roland Grillmeier wiederum dankte Toni Dutz für sein mittlerweile über 22 Jahre andauerndes Engagement als CSU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag. Er habe in all diesen Jahren immer zum Wohl des Landkreises und der Menschen gearbeitet und sei zu einem "Markenzeichen für die CSU" geworden. Nie sei er dabei, wenn notwendig, einer Auseinandersetzung ausgewichen, habe immer "klare Standpunkte" vertreten. Grillmeier überreichte Dutz einen Verzehrgutschein in einem Wirtshaus im Landkreis und an Gattin Evi einen Blumenstrauß.

Anschließend blickte Toni Dutz auf das Jahr 2014 und die Kommunalwahlen zurück. Leider sei es, so Dutz, wieder nicht geglückt, das Amt des Landrats für die CSU zurückzuerobern. Dies sei jedoch keinesfalls am eigenen Kandidaten Dr. Alfred Scheidler gelegen, der wohl viel zu spät nominiert worden sei. Als stellvertretender Landrat habe er sich mittlerweile gut eingearbeitet und leiste mit seiner großen Fachkompetenz und seiner honorigen Art tolle Arbeit für den Landkreis.

Nicht ganz zufrieden könne die CSU mit der Anzahl der Kreistagssitze sein. Dies werde jedoch zusammen mit den fünf Kollegen der Liste "Zukunft" mehr als kompensiert. Schließlich habe man bei den Bürgermeisterwahlen im Landkreis sehr gut abgeschnitten. In 18 von 26 Landkreisgemeinden "regierten" CSU-Bürgermeister.

Als Schwerpunkt der politischen Zielsetzung für das Jahr 2015 bezeichnete Dutz den Einsatz für den Erhalt einer möglichst modernen Infrastruktur im Landkreis sowie der Verbesserung der Bekanntheit und des Images. Dabei lasse man sich weder von der "miesen Darstellung" der Heimat durch das Bayerische Fernsehen noch von Behauptungen wie kürzlich von einer Rechtsanwältin aus Bonn im Zusammenhang mit Wahlmanipulationen in Grafenwöhr "hier ist nicht alles koscher und dies macht hier doch jeder", beeindrucken. Es sei höchste Zeit, so Dutz, dass "wir uns alle gegen diese miesen Kampagnen wehren". Diese großstädtische Arroganz sei mittlerweile unerträglich.
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