Ausbildungsinitiative "My Plastics" macht an Schulen Wiesau und Tirschenreuth Station
Kunststoff zum Beruf machen

Lokales
Wiesau
03.12.2014
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(iv) Der Werkstoff Kunststoff ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Dies zeigte sich bei einem Besuch der Ausbildungsinitiative "My Plastics - Deine Zukunft mit Kunststoff" aus Bayreuth in Zusammenarbeit mit der Firma Wiesauplast. Die Schüler der 8. und 9. Klasse lernten die hervorragenden Ausbildungsmöglichkeiten im Kunststoffbereich kennen. Auch an der Mittelschule in Tirschenreuth stellte sich die Initiative vor.

"Den Jugendlichen sind die chancenreichen Berufsbilder häufig nicht bekannt. Deshalb gehen bei den Unternehmen nur wenige Bewerbungen ein", verdeutlichte die Netzwerkmitarbeiterin von "My Plastics", Simone Rieß. Zudem verstärke der demografische Wandel den Wettbewerb der Firmen um Schulabsolventen, um ihren Fachkräftebedarf zu decken.

Um in den Köpfen der Jugendlichen präsent zu sein, führt die 2009 vom Kunststoffnetzwerk Franken gegründete Ausbildungsinitiative mit regionalen Firmen der Kunststoffbranche Schulbesuche durch. Ziel ist, die Schüler mit ausführlichen Informationen zur Kunststoffbranche und den Berufsbildern auf ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz mit großen beruflichen Perspektiven in ihrer Heimatregion aufmerksam zu machen.

Simone Rieß stellte die Ausbildungsinitiative kurz vor. Außerdem gab sie Hinweise, wo und wie Kunststoff verarbeitet wird, erläuterte Maschinen und Werkzeuge für die Kunststoffbranche und zeigte schließlich auf, wie ein Kunststoffteil entsteht.

Miriam Hager von der Personalleitung der Firma Wiesauplast machte die Schüler mit dem Unternehmen bekannt. Sie hatte zwei Auszubildende mitgebracht. Michael Treutlein und Christian Ott berichteten den Jugendlichen von ihren ersten beruflichen Erfahrungen. Miriam Hager sprach über die Kernkompetenzen der Mitarbeiter, die Vielfalt der Kunststoffprodukte und gab einen Einblick in die weiteren Berufsmöglichkeiten eines Verfahrensmechanikers. Zusätzlich informierte ein Film über die Kunststoffverarbeitung.

Nach soviel Theorie kam auch die Praxis nicht zu kurz, denn abschließend galt es mit praktischen Übungsaufgaben neue Einblicke in die Welt des Kunststoffs zu gewinnen. Dabei wurde auch auf die Möglichkeit eines Praktikums vor der beruflichen Ausbildung angesprochen. Über 250 Unternehmen der Kunststoffindustrie im Netzwerk Franken setzen auf den eigenen Nachwuchs und ermöglichen den Auszubildenden Karrierechancen, wurde versichert.
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