Bahnausbau erschüttert Siedler

Zahlreiche langjährige Mitglieder zeichnete die Siedlergemeinschaft Wiesau bei ihrer Jahreshauptversammlung aus. Das Bild zeigt die anwesenden Geehrten mit Kreisvorsitzendem Ottmar Zeitler (links), Bürgermeister Toni Dutz (stehend, Zweiter von links) und Vorsitzendem Reimund Frech (stehend, Dritter von links). Bild: si
Lokales
Wiesau
28.03.2015
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Da rührt sich was. Das zeigte die Bilanz der Siedlergemeinschaft Wiesau deutlich. Der Vorstand nutzte die Jahresversammlung auch, um verdiente Mitglieder zu ehren. Diskussionsbedarf gibt es bei einer Elektrifizierung der Bahnstrecke.

Neben der Rückschau von Vorsitzendem Reimund Frech stand ein Vortrag über Eigenheimsicherung auf dem Programm der Generalversammlung. Frech ging auf den Mitgliederstand ein und verwies auf 371 Vollmitglieder und 18 Altsiedler. Da die Mitgliederzahl im Vergleich zum Vorjahr sank, appellierte der Vorsitzende an alle, neue Mitglieder zu werben.

Kürbisfest

Reimund Frech erinnerte an 38 Geburtstagsgratulationen, zwölf Ausschusssitzungen, das zweitägige Siedlerfest und das Kürbisfest für den Nachwuchs. Im Kalender standen auch Frühjahrsversammlung des Kreisverbandes, Dankeschön-Essen für alle Helfer, Siedlermesse für verstorbene Mitglieder, Kirchplatzeinweihung, Teilnahme an der Radsternfahrt der Siedlergemeinschaft Krummennaab, Siedlerfest mit MSC-Oldtimerausfahrt, Herbstversammlung des Kreisverbandes und Adventswanderung. Ausführlich ging der Vorsitzende auf die Siedlerfahrt ein, die nach Istrien führte.

Derzeit würden besonders zwei Themen, die die Hausbesitzer betreffen, vom Verband bearbeitet. Zum einen sei dies die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg (mehr Güterverkehr) und die damit verbundenen Erschütterungen und Lärmbelästigungen sowie die Beiträge der Anlieger bei Straßensanierungen und die damit anfallenden hohen Kosten. "Nach zwölf Jahren braucht unser Gerätehaus ein paar Schönheitsreparaturen", informierte der Vorsitzende an anderer Stelle. In diesem Zusammenhang bedankte sich Frech bei allen Helfern für ihre Arbeit im und am Haus sowie bei Walter Thoma, der als Hausverwalter das Gebäude in Schuss halte. An Terminen gab der Vorsitzende bekannt: Ausgabe der Kürbispflanzen am 15. Mai um 14 Uhr, Siedlermesse in der Kreuzbergkirche am 18. Juni um 19 Uhr, Zoiglfest am 4. Juli, Siedlerfahrt vom 17. bis 20. September in die Mecklenburgische Seenplatte.

Der Bezirksverband fährt von 25. bis 30. Mai nach Rom. Frech berichtete zudem, dass der Kooperationspartner Rheinland-Versicherung Häuser der Mitglieder kostenlos schätze.

Kreisvorsitzender Otmar Zeitler überbrachte die Grüße des Kreisverbands Tirschenreuth und informierte die Mitglieder über die Arbeit. Er bedauerte, dass sich noch nichts in Bezug auf die Straßenausbaubeiträge getan habe. Er versicherte jedoch, dass der Verband sich für eine bessere Lösung einsetze. Den Wiesauer Siedlern dankte er für die vielen Aktivitäten und ihr enormes Engagement. "Ihr seid auf einem sehr guten Weg."

Barrierefreier Ausbau

Auch Bürgermeister Toni Dutz dankte der Siedlergemeinschaft für die geleistete Arbeit. Er erinnerte an die Abstimmung zur Zukunft des Wiesauer Bahnhofsgebäudes. Stichwort barrierefreier Bahnhof: Auch hier sei die Gemeinde sehr aktiv. "Wir geben nicht auf, auch wenn sich die Verhandlungen mit der Bahn äußerst schwierig gestalten." Das Gemeindeoberhaupt informierte außerdem über die Umbaumaßnahmen in der Berufsschule, die dringend notwendig seien.
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