Bewegender Abschied von Ruhestandsgeistlichem Rudolf Korb

Bewegender Abschied von Ruhestandsgeistlichem Rudolf Korb (hbu) Eine große Trauergemeinde nahm am Freitag in der Michaelskirche und am Friedhof Abschied von Bischöflich Geistlichem Rat Rudolf Korb. Der Seelsorger, der 1956 in Wiesau Primiz gefeiert hatte, war nach längerer Krankheit im Alter von 84 Jahren gestorben. Zur Trauerfeier reisten Gläubige mit Bussen aus mehreren Wirkungsstätten des beliebten Geistlichen an. Pfarrer Rudolf Korb wollte im Priestergrab auf dem Wiesauer Friedhof bestattet werden.
Lokales
Wiesau
29.09.2014
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Eine große Trauergemeinde nahm am Freitag in der Michaelskirche und am Friedhof Abschied von Bischöflich Geistlichem Rat Rudolf Korb. Der Seelsorger, der 1956 in Wiesau Primiz gefeiert hatte, war nach längerer Krankheit im Alter von 84 Jahren gestorben. Zur Trauerfeier reisten Gläubige mit Bussen aus mehreren Wirkungsstätten des beliebten Geistlichen an. Pfarrer Rudolf Korb wollte im Priestergrab auf dem Wiesauer Friedhof bestattet werden. Am Requiem mit Hauptzelebrant Dekan Johannes Plank aus Straubing nahmen 23 Priester teil. Der Kirchenchor unter Leitung von Direktor Jakob Schröder gab den feierlichen Rahmen. Dekan Plank hatte symbolisch einen Weinstock mit Reben mitgebracht. Über die Wurzeln ziehe der Weinstock Nährstoffe und gebe sie an die Reben ab, so der Prediger. "Es kommt also auf die Wurzeln an." Rudolf Korb habe immer um seine Wurzeln gewusst. "Dazu gehören seine Familie genauso wie die Menschen, die ihm an den unterschiedlichen Orten seines Wirkens zu Wegbegleitern und Freunden wurden." Christus habe gesagt: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Bleibt in meiner Liebe." Domkapitular Dr. Josef Ammer erinnerte an die sieben Seelsorgestellen, in denen Rudolf Korb arbeitete. Er dankte besonders für die Mithilfe bei der Erneuerung der Wallfahrtskirche Sossau. Worte des Dankes sprach am Freitag auch Kurskollege Pfarrer Michael Bauer über Rudolf Korb: "Er war ein stets gerngesehener und geschätzter Kamerad." Bild: privat
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