Eduard Philipp feiert 85. Geburtstag
Gerne in Marienbad

Eduard Philipp freute sich über zahlreiche Glückwünsche. Unser Bild zeigt von links Hans Brosch und Georg Wurzer von der Tischgesellschaft "Alte Herren Wiesau", Eduard Philipp und Bürgermeister Toni Dutz. Bild: wro
Lokales
Wiesau
21.11.2015
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"Da bin ich öfter!" Eduard Philipp meinte damit seine alte Heimat und ergänzte: "Am liebsten fahre ich nach Marienbad." Seine Heimat musste er als knapp 16-Jähriger verlassen. Dann sei er in Wiesau gelandet. "Das Flüchtlingslager aber ist mir erspart geblieben", sagte der 85-jährige an seinem Jubeltag.

Mit einem reichhaltigen Frühstück läutete er die Feier zu seinem 85. Geburtstag ein. Ganz besonders freute sich der Fichtenschachter über eine Abordnung seiner Freunde von der Tischgesellschaft "Alte Herren". Die beiden Stammtischkollegen Georg Wurzer und Hans Brosch waren mit einem großen Geschenkkorb gekommen, einen weiteren hatte Bürgermeister Toni Dutz dabei, der zudem eine Urkunde überreichte und natürlich die Grüße der Gemeinde überbrachte.

"Vor einiger Zeit habe ich meinen kleinen Heimatort wieder besucht", so Eduard Philipp. "Unser Häuschen steht sogar noch. Es ist auch noch bewohnt." Seine alte Heimat habe er nie vergessen, aber in seiner neuen fühlt sich der dreifache Großvater genauso wohl.

Nach der Vertreibung habe er als Zimmermann gearbeitet. Lange schon genießt Eduard Philipp bei guter Gesundheit seinen wohlverdienten Ruhestand. Regelmäßig schaut er beim Stammtisch der "Alten Herren" vorbei. "Jeden Donnerstag in einem anderen Lokal", informierte er auf Nachfrage unserer Zeitung.
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