Energie und damit Geld sparen

Es gibt viele Möglichkeiten anzupacken.
Lokales
Wiesau
24.11.2015
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Der Wiesauer Wirtschaftstag hat Tradition. Zum 14. Mal lud Bürgermeister Toni Dutz Vertreter der Unternehmen und Vereine, aber auch interessierte Bürger in den Rathaussaal. Kernthema diesmal: Energie sparen.

Referent des Abends war Diplom-Ingenieur Matthias Rösch. Überschrieben hatte er seinen Vortrag mit "Energie für Unternehmen - mit effizienten Technologien und staatlichen Zuschüssen Strom- und Wärmekosten sparen".

Matthias Rösch, Geschäftsführer des Energie-Technologiezentrums (etz) in Weiden, stellte zunächst das 2012 gegründete Unternehmen vor. Das etz Nordoberpfalz als unabhängige, kommunale Energieagentur der Landkreise Neustadt und Tirschenreuth sowie der Stadt Weiden sei Anlaufstelle für Fragen rund ums Thema Energie, so Rösch. Das Unternehmen habe sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende für alle Bürger erfolgreich zu gestalten. Dabei würden keine wirtschaftlichen Interessen verfolgt. Weiter betonte der Geschäftsführer: "Wir bieten selbstverständlich gerne auch persönliche Gespräche an."

Rösch erläuterte anhand verschiedenster Beispiele Möglichkeiten der Energieeinsparung und erläuterte die entsprechenden Förderwege. Der Diplom-Ingenieur wusste: "Es gibt viele Möglichkeiten anzupacken." Und dabei musste er gar nicht einmal weit ausholen. Lächelnd musterte er die zahlreichen, über ihm hängenden Glühbirnen und kam auf das großzügige Rathausfoyer zu sprechen. Das hier seien Musterbeispiele für potenzielle Einsparungen, kommentierte Rösch die Gebäudesituation. "Gespannt erwarten wir daher den kommenden Freitag. Dann wird sich das Rathaus - wohl oder übel - einer eingehenden Untersuchung unterziehen müssen. Sowohl innen, als auch außen. Dann wissen wir sicher mehr."

Auch Sportzentrum

Bürgermeister Toni Dutz zeigte sich zuversichtlich: "Die derzeitigen Förderprogramme machen ja auch Hoffnung." Der Rathauschef ergänzte: "Wir werden sowohl unser Sportzentrum, als auch das Rathaus einer dringend erforderlichen, energetischen Sanierung unterziehen müssen und hoffen natürlich auf Fördergelder. "Auf den Weg haben wir uns schon mal gemacht. Schauen wir mal was rauskommt."

Matthias Rösch nahm den Besuchern des Wirtschaftstags am Montagabend die Scheu vor der Antragsflut. Schließlich sei man dadurch gezwungen, sich mit der eigenen Energiepolitik auseinanderzusetzen. Als Trostpflaster winkten dafür ein paar Euro vom Staat. Das Interesse sei groß ergänzte der Referent: "Das verdeutlicht das Antragsvolumen." War man vor wenigen Jahren noch damit beschäftigt, eine verhältnismäßig geringe Zahl von Papieren zu bearbeiten, so seien die Anträge in den zurückliegenden Jahren deutlich mehr geworden.

Moderne LED-Technik

Auf Quecksilber in Energiesparlampen angesprochen argumentierte Rösch: "Diese werden von uns auch gar nicht mehr empfohlen." Er verwies auf die neuere LED-Technik. Traditionell schloss der Wirtschaftstag mit einer Brotzeit mit einheimischen Spezialitäten. Dabei konnten auch weitere Fragen eingebracht oder Kontakte geknüpft werden.
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