Eska schreibt schwarze Zahlen

Lokales
Wiesau
19.10.2015
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Der Landkreis fährt weiter gut mit dem Busunternehmen Eska. Der Überschuss 2014 war zwar geringer als im Vorjahr. Aber mit 34 000 Euro blieb das Ergebnis immer noch in der Gewinnzone.

2013 hatte die landkreiseigene GmbH noch 97 000 Euro Überschuss erwirtschaftet. Eska-Geschäftsführer Hans Prucker begründete das in der Sitzung des Kreisausschusses unter anderem mit geringerem Umsatz, vor allem in der "normalen" Fahrgastbeförderung jenseits des Schulbusverkehrs.

Geringere Kosten

Auch schlugen 2013 der Erlös aus einem Bus-Verkauf und Versicherungsleistungen zu Buche, die jetzt fehlten. "Aber wir hatten 2014 um sieben Prozent geringere Kosten als im Vorjahr", sagte Prucker und sprach von einem ganz ordentlichen Ergebnis. Die 34 000 Euro Überschuss erhöhen den Gewinnvortrag auf insgesamt rund 366 000 Euro.

Neue Fahrzeuge

Mindestens ein älteres Fahrzeug pro Jahr ersetzt die Eska, um ihre Flotte auf modernem Stand zu halten. Das ist auch 2016 vorgesehen. Ein neuer Linienbus kommt für ein 18 Jahre altes Fahrzeug. Nach so langer Laufzeit seien die Busse den Passagieren eigentlich nicht mehr zuzumuten, meinte der Geschäftsführer. Die neuen, behindertengerechten Busse hätten natürlich auch Klimaanlagen: "Gerade bei Temperaturen wie in diesem Sommer wird das dankbar angenommen."

Außerdem wird ein weiterer gebrauchter Kleinbus mit bis zu 19 Sitzplätzen angeschafft, um die Betriebskosten auf Routen mit weniger Fahrgästen zu senken. Mit den Kosten für Ersatzteile, Reparaturen und Instandhaltung der Fahrzeughalle summieren sich die Ausgaben für 2016 auf 387 000 Euro. Der Kreisausschuss genehmigte diesen Investitionsplan.
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