Großdemo und Berlin-Reise

Josef Oppl (Zweiter von rechts) ist seit 40 Jahren Mitglied bei der IG Bau. Ihm gratulierten DGB-Regionssekretär Peter Hofmann (rechts) sowie Hans Thoma und Karl-Heinz Zandt (von links). Bild: jr
Lokales
Wiesau
13.12.2014
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19 Mitgliedern wollte IG-Bau-Senioren-Vorsitzender Karl-Heinz Zandt für langjährige Treue zur Gewerkschaft danken. Doch nur Josef Oppl (Wiesau) kam zur Feierstunde. Oppl steht seit 40 Jahren hinter den Zielen der Industriegewerkschaft Bau.

Vorsitzender Karl-Heinz Zandt gab bei der Feier im Gasthof "Deutsches Haus" einen umfassenden Jahresrückblick. Er erinnerte an die Ausflugsfahrten, die von den Senioren gut angenommen worden seien. Ziel war unter anderem die Dreiflüssestadt Passau mit anschließender Schifffahrt nach Linz. Vertreten waren die IG-Bau-Senioren bei einer Großdemonstration in Nürnberg. Es gab einen Ausflug in den Bayerischen Wald sowie eine Dreitagefahrt in die Bundeshauptstadt Berlin mit Besuch im Reichstag und in einem ehemaligen Stasi-Gefängnis.

Im kommenden Jahr geht es nach Oberbayern und nach Würzburg. Besuchen wollen die IG-Bau-Senioren die US-Kaserne in Grafenwöhr sowie das Druckzentrum des Medienhauses "Der neue Tag" in Weiden. Die traditionelle Dreitagefahrt führt die Senioren an den Bodensee, mit Ausflügen in die Schweiz, nach Italien und Liechtenstein. Gemeinsam mit DGB-Regionssekretär Peter Hofmann dankte IG-Bau-Senioren-Vorsitzender Karl-Heinz Zandt zahlreichen Mitgliedern für langjährige Treue. 25 Jahre: Walter Bäumler, Henryk Steidl, Alfons Bayer, Oswald Legath und Markus Rosner. 40 Jahre bei der IG Bau sind Richard Kilian, Siegfried Müller, Josef Oppl, Gerhard Postner, Richard Schaller, Max Schön, Otto Schwägerl, Erich Totzauer und Hans Wunderlich. 50 Jahre: Willi Voith und Peter Papsch. Auf 60 Jahre bringt es Heinz Kraus. Schon 65 Jahre sind es bei Edwin Fischer und Heinrich Lucas. DGB-Regionssekretär Peter Hofmann rückte in einem Vortrag das Thema Rente in den Blickpunkt. Er nannte es einen Unsinn, den Beitrag für die Rentenversicherung zu senken. "Stattdessen wäre es notwendig, eine sichere Finanzgrundlage zu schaffen, um auch für die Zukunft ordentliche Rücklagen bilden zu können."
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