Jetzt geht es nach Suhl

Lokales
Wiesau
01.10.2014
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Der Jugendleiter des MSC Wiesau, Karl-Heinz Dietrich, war begeistert, was seine Kartfahrer bei den bayerischen Meisterschaften ablieferten. Ramon Korte und Lena Bock waren besonders glücklich.

In Sonthofen wurden die bayerischen Meister im Jugendkartslalom ermittelt. Mit dabei auch eine Gruppe vom MSC Wiesau. Mit guten Platzierungen kehrte die Truppe zurück. Ganz besonders gefreut haben sich Ramon Korte und Lena Bock, die sich die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften in Suhl (Thüringen) gesichert haben.

Vier Wertungsläufe

173 Nachwuchsfahrer aus den sieben Regierungsbezirken Bayerns starteten in fünf Altersklassen. Gefahren werden mussten vier Wertungsläufe an zwei Tagen. In der Klasse 1 trat für den MSC Wiesau Ramon Korte an. Trotz nasser Strecke schaffte er als Einziger zweimal eine Zeit unter 34 Sekunden. Das bedeutet in der Zwischenwertung Platz eins. Luis Sollfrank (K 2) kam mit dem Parcours gut zurecht und war nach dem ersten Tag auf Rang neun.

In der K 3 fuhr Oliver Thiem. Allerdings war die Zeit wegen der nassen Strecke nicht gut. Niklas Schmitt war schnell, aber eine gefallene Pylone verhinderte ein gutes Ergebnis. Sabine Wolf war als Bezirksmeisterin ins Allgäu gereist. Mit Platz 10 am ersten Tag war die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft in greifbarer Nähe. Lukas Brosch und Lena Bock waren in der K4 dabei. Beide Topfahrer legten sich bereits am Samstag mächtig ins Zeug. Lena hatte einen guten zweiten Lauf erwischt und lag auf Platz zwei in der Zwischenwertung. Lukas mit knapp 3/10 Sekunden dahinter auf Platz neun.

Die Entscheidung musste so am zweiten Tag in den Wertungsläufen drei und vier fallen. Für Ramon Korte ging es darum, zwei gute Läufe hinzulegen. Auf trockener Piste zeigte er sein ganzes Können und blieb fehlerfrei. Damit hatte er mit fünf Sekunden Vorsprung die Meisterschaft in der K 1 in der Tasche.

Luis Sollfrank war nach dem Erfolg seines Clubkameraden hoch motiviert. Er erwischte im dritten Lauf an der Ausfahrt des Kreisels eine Pylone, was zwei Strafsekunden bedeutete. Damit war ein vorderer Platz nicht mehr möglich. Am Ende war er 24. von 35 Teilnehmern in der K2.

Beste Chancen

Niklas Schmitt kam in der Endplatzierung auf Platz 30. Oliver Thiem fuhr zwar im dritten Lauf die schnellste Zeit, aber er brachte eine Pylone zu Fall und wurde 18. Sabine Wolf hatte von den Wiesauer Fahrern noch die besten Chancen auf den Titel. Aber auch bei ihr machte ein Pylonenfehler dies zu Nichte. Sie wurde 14.

Hochkonzentriert ging Lena Bock an den Start. Ohne Fehler meisterte sie den dritten und den vierten Lauf. Die Zeit reichte für Rang fünf und damit hatte sie die Qualifikation für die "Deutsche" geschafft. Lukas Sollfrank wollte auch noch unter die ersten Fünf kommen. Er setzte im vierten Wertungslauf alles auf eine Karte. Die Zeit war etwas zu langsam, aber Platz acht war auch nicht schlecht.
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