Kinder- und Teenie-/Junger Chor des Gesangvereins Wiesau begeistern mit ihren Aufführungen
Franziskus und der Geist Gottes

Der Sonnengesang von Franz von Assisi war ein würdiger Abschluss der Aufführung des Teenie-/Jungen Chors des Gesangvereins Wiesau. Der Chor zeigte unter der Leitung von Christa Holm (hinten, Vierte von rechts) ein Spiel über Leben und Wirken des heiligen Franziskus. Bild: si
Lokales
Wiesau
04.04.2015
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Die Besucher dankten mit langanhaltendem, kräftigem Applaus. Der Teenie-/Junge Chor führte in der Pfarrkirche St. Michael "Franziskus - Bote Gottes" auf. Ein Spiel über Leben und Wirken des Heiligen.

Beeindruckend und schauspielerisch gekonnt zeigten die Darsteller zwischen den verbindenden Erzählungen Szenen aus dem Leben von Franz von Assisi, der als junger Lebemann vom Rittersein träumt und nachdem er im Krieg schwer verwundet und gefangengenommen wird, in seinem Leben keinen Sinn mehr findet. Da trifft er eines Tages in der Kirche auf die Bibelstelle, die sein Leben von Grund auf verändert. Er nimmt Abstand vom Reichtum und wird ein Armer unter den Ärmsten. Er findet viele Anhänger und gründet den Orden der Franziskaner. Selbst an den Kreuzzügen beteiligt er sich, um den Glauben zu verkünden. Franz von Assisi spricht vom Frieden Gottes, lobt die Schöpfung, die Natur und schreibt schon schwer krank den bis heute bekannten Sonnengesang. Dieser Sonnengesang - dargeboten vom Chor mit Solistin Sophia Mehler und Solist Michael Holm - rundete das ausdrucksstarke Spiel in der Pfarrkirche ab.

Im Anschluss daran zeigte der Bambini-Chor im Pfarrzentrum das Minigrusical "Geisterstunde auf Schloss Eulenstein". Zur Feier des 1000. Geburtstags von Flaschengeist (Melanie Krüger) hatte der Schlossherr Karl von Radau (Marie Fröhlich) seine Geisterkollegen Graf Dracula (Laura Lindner), Rübezahl (Kim Wißgott), Burggeist (Fiona Heidler) und die kleine Hexe (Magdalena Zeitler) sowie viele kleine Geister auf sein Schloss eingeladen, um mal wieder tüchtig Radau zu machen. Doch da schleicht sich der Unruhestifter Fritz Rabatz von Ach und Krach (Nadine Malzer) ein, um der kleinen Hexe die neueste Erfindung - eine Krach- und Geräuschemaschine - zu stehlen.

Heiße Füße

Allerdings hat er nicht mit der Zauberkraft der kleinen Hexe gerechnet, die mit ihrem Zauberlied und dem Zauberbesen seine Füße glühend heiß macht, so dass er blitzschnell verschwindet. Jedoch kommt er wieder, um einen Vorschlag zu machen. Und nachdem der große Geisterrat getagt hat, ist der Handel perfekt und endlich kann der 1000. Geburtstag laut und stark gefeiert werden. Kräftiger Applaus belohnte die großen und kleinen Darsteller für ihre tollen Leistungen.

Abschließend ehrte der Gesangverein noch drei Sängerinnen. Für fünf Jahre Singen im Chor erhielten Leonhard Korb und Melanie Krüger eine Urkunde der Chorjugend im Fränkischen Sängerbund und ein kleines Geschenk. Darüber freute sich auch Eva Burger, die bereits seit zehn Jahren im Chor singt. Überreicht haben die Urkunden und Geschenke die Vorsitzende der Chorjugend des Sängerkreises Nordoberpfalz, Kerstin Homburg, sowie die Ehrenvorsitzende des Fränkischen Sängerbundes, Elisabeth Liedl.

Im Auftrag des Marktes Wiesau gratulierte zweiter Bürgermeister Fritz Holm dem gesamten Chor zu den beiden hervorragenden Aufführungen und überreichte einen Scheck. Ein Dank ging auch an Chorleiterin Christa Holm, die sich um alle Proben- und Organisationsarbeiten gekümmert hatte.
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