Kompaktkurs mit mehr Praxis

Eine neue Vorstandsmannschaft wählte der Fischereiverein Wiesau bei seiner Jahreshauptversammlung. Das Bild zeigt die Führungsspitze mit Bürgermeister Toni Dutz (Dritter von links) und Vorsitzendem Hans Brosch (Vierter von rechts). Bild: si
Lokales
Wiesau
03.02.2015
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Ende gut - alles gut. Mitglieder des Fischereivereins Wiesau ertappten zwei jugendliche Schwarzfischer an der Wondreb. Die Lösung: In Absprache mit den Eltern wurden die Jugendlichen zu einem Kurs verpflichtet, der sie zum Angelschein bringt.

Der Rückblick bei der Hauptversammlung zeigte, der Fischereiverein Wiesau hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Bei den Neuwahlen wurde Vorsitzender Hans Brosch mit großer Mehrheit im Amt bestätigt.

Als einen Höhepunkt in den zurückliegenden zwölf Monaten bezeichnete Hans Brosch das Fischerfest mit dem sich immer größerer Beliebtheit erfreuenden Weinfest. "Leider konnte das für Februar geplante Eisangeln witterungsbedingt nicht stattfinden." Dennoch zeigte sich der Vorsitzende insgesamt zufrieden, vor allem mit der Beteiligung am Anangeln. "Nach wie vor großen Zuspruch findet unser Ferienprogrammangebot. Alle 33 Plätze waren ausgebucht." Enttäuscht habe das Wondreb-Angeln mit nur vier Teilnehmern.

Das traditionelle Fischessen habe ein laut Brosch durchaus erfolgreiches Vereinsjahr beschlossen. Am Ende seines Berichts dankte der Vorsitzende der Marktgemeinde Wiesau, den Vorstandsmitgliedern und allen Mitgliedern des Fischereivereins für die gute Zusammenarbeit.

Organisationsleiter Horst Mißler würdigte die Hilfe bei den Arbeitseinsätzen an der Kipp und am Perlsee sowie beim Fischerfest. Die Begrenzung der Teilnehmerzahl beim Ferienprogramm habe sich bewährt. Außerdem merkte Mißler an, dass die Einstellung der Aktion, bei der Behinderte angeln durften, nicht vom Fischereiverein ausgegangen sei, sondern vom Betreuer der Behinderten.

Markus Ott, Obmann der Fischereiaufseher, berichtete von zwei Tschechen, die am Silbersee angelten. Das dürften die nur mit Jahreskarten. Daraufhin seien alle Verkaufsstellen nochmals über die Handhabung der Angelkarten informiert worden. Ott erinnerte eindrücklich, dass gefangene Forellen nicht gehältert werden sollen. Nach wie vor habe jedes Vereinsmitglied auf die Sauberkeit an den Gewässern zu achten.

Die Neuorganisation des Fischereikurses sei abgeschlossen, informierte der Obmann weiter. Ab sofort werde ein Kompaktkurs mit 42 Stunden als Wochenendkurs angeboten. "Geplant sind drei Mal Samstag und Sonntag." Die Prüfung erfolge nur noch online. Dazu habe er in seiner Eigenschaft als Ausbilder einen Kurs absolviert. Innerhalb der Ausbildung werde künftig mehr Wert auf den praktischen Teil gelegt.

Gute Jugendarbeit

Bürgermeister Toni Dutz dankte dem Verein für die geleistete Arbeit, besonders die Pflege der Gewässer, die Teilnahme am Ferienprogramm und bei verschiedenen Festen. Dutz bat den Fischereiverein, wieder beim Bürgerfest aktiv mitzuwirken. "Was wäre unser Bürgerfest ohne den Wiesauer Steckerlfisch." Der Bürgermeister hob auch die Bedeutung der Jugendarbeit hervor und wünschte dem Fischereiverein viel Erfolg.
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