Kontakte nach Serbien vertieft

Herzlicher Empfang der Gäste aus Serbien. Erich Porsch (Fünfter von links), stellvertretender Leiter des Beruflichen Schulzentrums Wiesau, und weitere Lehrer warteten mit einer Fülle an Informationen auf. Zum Programm gehörte auch ein Besuch bei Wiesauplast. Durchs Unternehmen führte Personalleiterin Miriam Hager (Dritte von rechts). Vorbereitet hatte das Besuchsprogramm Oberstudienrat Wolfgang Prebeck (Zweiter von links). Bild: si
Lokales
Wiesau
09.02.2015
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Die "Chemie" stimmt. Das zeigte das Treffen in der vergangenen Woche ganz deutlich. Das Berufsschulzentrum Wiesau strebt eine Partnerschaft mit der Technischen Fachschule Pozega in Serbien an.

Bereits im November hatte der Wiesauer Schulleiter Dr. Wolfgang Eckstein mit seinem serbischen Kollegen die Möglichkeiten ausgelotet. Dabei merkte Dr. Eckstein, dass sich Slavko Djokic, Chef der Technischen Fachschule Pozega, hinsichtlich einer Partnerschaft sehr aufgeschlossen zeigte. Das Wiesauer BSZ hat daraufhin eine Delegation aus Serbien zu einem Besuch eingeladen. Vom 5. bis 7. Februar informierten sich nun neben Schulleiter Djokic und seinem Stellvertreter sowie zwei Fachlehrkräften auch der Inhaber der Firma Inmold und der Bürgermeister von Pozega in Wiesau. Begleitet wurde die Delegation von einem Vertreter der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und einer Dolmetscherin.

Besuch bei Hamm

Nach einem offiziellen Empfang im Restaurant der Schule mit Landrat Wolfgang Lippert und Bürgermeister Toni Dutz sowie Vertretern der Schulleitung und einigen Lehrkräften der Schule besichtigten die serbischen Gäste die Firma Hamm in Tirschenreuth. Am zweiten Tag des Besuchs erkundeten die Besucher das Berufliche Schulzentrum, wobei der Schwerpunkt auf den Bereichen Metall, Holz und IT lag. In diesem Zusammenhang dankte Dr. Wolfgang Eckstein dem Landkreis für die moderne Ausstattung der Werkstätten.

Die Vertreter der Schulen aus Pozega und Wiesauer unterzeichneten ein "Memorandum of understanding" über eine Zusammenarbeit - mit Lehrer- und Schüleraustausch sowie gemeinsamen Projekten. Informiert haben sich die Serben auch bei der Firma IGZ in Falkenberg und der Firma Wiesauplast in Wiesau. Bei Wiesauplast führten Technischer Leiter Jürgen Irlbacher und Personalleiterin Miriam Hager die Besucher durchs Unternehmen.

Ausgiebig diskutierten die Vertreter der Berufsschule und der Technischen Fachschule Pozega die Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Dabei wurde schnell deutlich, dass eine Kooperation in den Bereichen Metall und Informationstechnik sowie Holztechnik möglich sei. Über die Schulen könnte es auch zu einer Partnerschaft im politischen und wirtschaftlichen Bereich kommen.

Perfekt organisiert

Oberstudienrat Wolfgang Prebeck, zuständig für die internationalen Kooperationen und Projekte am Beruflichen Schulzentrum Wiesau, hatte den Besuch der Gäste aus Serbien optimal organisiert. Ansprechpartner für die serbische Delegation waren auch stellvertretender Schulleiter Erich Porsch, Fachlehrer Manfred Sladky (Fachmann für CNC-Technik), Oberstudienrat Hartmut Seidler (Bereich IT) und Studienrat Stefan Rupprecht (Metallabteilung).
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