Machbarkeitsstudie zum barrierefreien Ausbau des Wiesauer Bahnhofs - Förderung offen
Mit Rampe oder zwei Aufzügen

Steile Treppen verbinden die Bahnsteige am Wiesauer Bahnhof. Endstation für Rollstuhlfahrer, für Mütter mit Kinderwagen zumindest ein Kraftakt. Doch für einen barrierefreien Ausbau ist die Bahn bislang nicht zu gewinnen. Bild: hd
Lokales
Wiesau
19.01.2015
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Endlich barrierefrei zum Zug kommen. Wiesau macht hier seit langem Druck. "Wir sind da auf einem guten Weg", informiert nun Bürgermeister Toni Dutz und kündigt eine Machbarkeitsstudie an.

Erst vor wenigen Tagen kam eine bremsende E-Mail des Bahnhofsmanagements. Ein Bahnreisender hatte nachgefragt, wann denn mit einem barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe Weiden und Wiesau zu rechnen sei. Darauf antwortete der Leiter des Arbeitsgebiets Operations, "dass ein Ausbau dieser Stationen im Mittelfristzeitraum 2015 bis 2019 nicht geplant ist".

Die nur begrenzt zur Verfügung stehenden Finanzmittel müssten "zunächst in anderen Bahnhöfen zum Einsatz kommen". Denn dort befänden sich die Anlagen in einem deutlich schlechteren Zustand.

Wege geebnet

Bürgermeister Toni Dutz ist dennoch guter Dinge, noch vor 2020 etwas zu erreichen. Zuversichtlich machen ihn Gespräche mit Bundestagsabgeordnetem Reiner Meier. Da seien Wege geebnet worden. Dutz: "Das bedeutet: Die Bahn lässt einen Plan erstellen. Wir bekommen eine Machbarkeitsstudie, wie sich Barrierefreiheit am Bahnhof am besten umsetzen lässt. Also über eine Rampe oder zwei Aufzüge." Von entscheidender Bedeutung seien da natürlich die Kosten.

"Wenn die Studie auf dem Tisch liegt, setzen wir uns wieder zusammen und klären, wie kann das finanziert werden." Da seien laut Dutz auch der Freistaat und der Bund gefordert. Vorliegen soll die Machbarkeitsstudie im zweiten Quartal 2015. Thomas Weiß, Sachgebietsleiter im Wiesauer Rathaus, ergänzt: "Dann müssen wir schauen, wen wir für die Förderung ins Boot bekommen."
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