Mehr Bewegung an der Schule

Die Mädchen und Jungen mit ihren Ernennungsurkunden zusammen mit Sportlehrerin Elisabeth Kinle (hinten links) und Rektorin Andrea Schiml (hinten rechts). Bild: iv
Lokales
Wiesau
18.11.2014
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14 Jugendliche sind künftig mit dafür verantwortlich, dass mehr Sport in den Pausen und Freistunden abläuft. Als Mentoren erkennt man sie am blauen T-Shirt oder an einem grünen Band.

Die Schüler im Alter zwischen 14 und 15 Jahren erhielten an der Mittelschule Wiesau bei einer kleinen Feierstunde in der Turnhalle ihre Ernennungsurkunden als "Mentoren Sport nach 1". Mit dabei waren alle Klassenkameraden. Sie sollen schließlich auch von der Aktion profitieren.

Sportlehrerin Elisabeth Kinle hatte die Federführung bei der Auswahl der 14 Mentoren und führte sie in ihr neues Amt ein. Sie übergab die Ernennungsurkunden an Jemy Jovanovice, Alexander Leimann, Vanessa Stalla, Dominik Elsässer, Svenja Malzer, Laura Wild, Sebastian Müller, Sophia Forster, Anna Schraml, Andreas Puß, Marcel Schultes, Nadine Schnurrer, Luis Oppl und Peter Schrott. Kinle dankte den Jugendlichen, dass sie sich für diese Aufgabe zur Verfügung stellen.

Mentoren-Projekte sind in vielen Bereichen bereits erfolgreich erprobt und installiert, sei es bei der Einführung von Schulneulingen in die Schulfamilie, bei der Hausaufgabenbetreuung oder bei der Aktion "Schüler lehren Schüler". Hinzu kommt nun "Mentor Sport nach 1" Der Name steht für die Übertragung des sehr erfolgreichen Tutorenmodells auf den Sportbereich. Rechtsgrundlage ist die Regelung, wonach im Rahmen der Schülermitverantwortung Arbeitsgruppen Sport gebildet werden können.

Das neue Projekt wird von der Bayerischen Fördergemeinschaft für Sport in Schule und Verein und dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus finanziell unterstützt. Schüler ermöglichen so ihren Kameraden, sich in den Pausen oder den Freistunden am Nachmittag frei und selbst organisiert sportlich zu betätigen. An vielen Schulen habe sich dies bereits bewährt, teilt Minister Ludwig Spaenle in einer Info-Broschüre mit. Durch die Mentoren rückten nicht nur gesundheitliche und sportliche, sondern auch persönlichkeitsbildende Aspekte in den Mittelpunkt, etwa Verantwortlichkeit, Disziplin und Teamgeist. Das Projekt vermittle nicht nur Wissen und Können, sondern bilde auch Herz und Charakter.

Mittelschulrektorin Andrea Schiml wünschte den jungen Menschen bei ihrer künftigen Aufgabe viel Einfühlungsvermögen. Sie dankte Elisabeth Kinle für ihre Mühe, das Projekt zu realisieren.
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