Michael Kunz begeistert beim Infotag der EDV-Schulen in Wiesau
Mit Wortwitz und PC-Dino

Seinen alten Commodore C64 brachte Michael Kunz beim Infotag der EDV-Schulen wieder zum Sprechen. Bild: wro
Lokales
Wiesau
29.10.2015
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Wer sich für das Berufsfeld von Fachinformatikern, Informatikkaufleuten und Wirtschaftsinformatikern interessiert, war beim Infotag an den EDV-Schulen wieder einmal an der goldrichtigen Adresse.

"Wir sind sehr stolz darauf, dass uns auch heute wieder sehr viele Vertreter aus der Wirtschaft und Industrie einen Besuch abgestattet haben", berichtete Studiendirektor i.R. Martin Betz. "Unsere Schüler sind gefragt. Immer wieder sprechen Personalchefs bei uns vor und suchen sich bereits hier ihre zukünftigen Mitarbeiter aus." Das liege vor allem am ausgezeichneten Ruf. Als eine der größten Fachschulen in Nordbayern sei Wiesau konkurrenzlos.

Zu einem ganz besonderen Höhepunkt wurde neben den zahlreichen Fachvorträgen ein uralter Commodore C64, den der Fachschüler Michael Kunz mitgebracht und reaktiviert hatte. Der PC-Dino eroberte in den 1980er Jahren die Herzen unzähliger Menschen und wurde zum Vorläufer der Heimcomputer.

Dass dann dieser Fachvortrag obendrein noch zu einem wahren Geheimtipp wurde, dafür sorgte Michael Kunz selber. Der Referent begeisterte nicht nur mit Wortwitz. Immer wieder versetzte er die Zuhörer ins Staunen und sorgte mit einem unterhaltsam gestalteten Programmierbeispiel für verblüffte Gesichter.

Um den alten Commodore wieder zum "Sprechen" zu bringen, tippte sich Kunz von Zeile zu Zeile, bis sich der C64 endlich zu seinem Besitzer bekannte. Das freundliche "Hallo Michael" war schließlich der Lohn für die mühevolle Kleinarbeit am PC-Dinosaurier, den man damals liebevoll "Brotkasten" nannte. "Aus dem Nichts etwas machen, das war die große Kunst des C64", stellte der Waidhauser Buchautor ("Das Geheimnis der goldenen Brücke) und angehende Wirtschaftsinformatiker sichtlich zufrieden fest.

Abschließend erklärte er den Zuhörern anhand eines selbst geschriebenen Programms die Geheimnisse einer Lagerverwaltung, bei dem natürlich auch seine "Goldene Brücke" ein buntes Tortendiagramm und eine selbstgebastelte Ampel kleine, aber sehr wichtige Nebenrolle spielten durften.

In ständig wechselnden Fachvorträgen wurde den angehenden Schülern auch ein umfangreicher Einblick in den Schulalltag in Wiesau gewährt. "Die Technik bleibt nicht stehen", so Martin Betz. "Wir haben großes Interesse daran, dass unsere Schüler eine erfolgreiche Ausbildung absolvieren, denn draußen am Markt sind unsere Leute nicht nur sehr gefragt, es gibt sehr viele Jobs für sie."

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.edv-schulen-wiesau.de
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