Nikolaus zieht mit Bischofsstab und Mitra im Flüchtlingslager staunende Blicke auf sich

Nikolaus zieht mit Bischofsstab und Mitra im Flüchtlingslager staunende Blicke auf sich (wro) Eine ungewöhnliche Aktion veranstalteten die Helfer des BRK mit Ewald Oppl als Nikolaus und Ulrike Geyer-Rosenthal (Zweite von rechts) in der Notfallunterkunft. Sie luden den beliebten Kinderfreund mit der Bischofstracht ein, die hier vorübergehend lebenden syrischen Kinder und Familien zu besuchen. Nicht nur die Augen der Kleinen, auch die der Erwachsenen wurden groß, als wie aus dem Nichts durch die Hintertür
Lokales
Wiesau
08.12.2015
6
0
Eine ungewöhnliche Aktion veranstalteten die Helfer des BRK mit Ewald Oppl als Nikolaus und Ulrike Geyer-Rosenthal (Zweite von rechts) in der Notfallunterkunft. Sie luden den beliebten Kinderfreund mit der Bischofstracht ein, die hier vorübergehend lebenden syrischen Kinder und Familien zu besuchen. Nicht nur die Augen der Kleinen, auch die der Erwachsenen wurden groß, als wie aus dem Nichts durch die Hintertür plötzlich der heilige Mann mit Bischofsstab, rotem Mantel und hoher Mitra vor ihnen stand. Von diesem geheimnisvollen Fremden hatten viele schon gehört, aber noch nie gesehen. Schnell füllte sich der Speisesaal mit Neugierigen, um sich diesen Besucher einmal näher anzuschauen, allen voran die Kleinsten. Eines wurde dem erprobten Nikolaus-Darsteller schnell bewusst: Kinderaugen leuchten überall gleich, Berührungsängste gab es überhaupt keine. Auch die Großen wollten dem Gast mit dem christlichen Symbol an der Bischofsmütze persönlich die Hand schütteln, ein Foto machen oder einfach nur seine Stimme hören. Als er dann auch noch Geschenke auspackte, waren die Kleinsten nicht mehr zu halten. Die Süßigkeiten hatte Ewald Oppl aus seiner Spendenbüchse finanziert, Ulrike Geyer-Rosenthal hatte Spielsachen und Malbücher für die Kinder besorgt und das BRK kümmerte sich in bewährter Art um das Drumherum. Der Nikolaus zog dann weiter, um anderen hier lebenden Kindern und Familien aus den Krisengebieten eine Freude zumachen. Trotz seines übervollen Terminkalenders hatte er einige Stunden Zeit gefunden, um auch Kinderherzen aus anderen Regionen zu beglücken. Bild: wro
Weitere Beiträge zu den Themen: Dezember 2015 (2649)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.