Sozialverband lässt nicht locker

Langjährige Mitglieder ehrte der VdK Ortsverband Wiesau bei seiner Jahreshauptversammlung. Im Bild die anwesenden Geehrten mit Vorsitzendem Helmut Stauber (vorne rechts) und Bürgermeister Toni Dutz (Zweiter von rechts, stehend). Bild: si
Lokales
Wiesau
06.10.2014
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Mütterrente, Rente mit 63, Pflegereform und Krankenkassenbeiträge: Auf vielen Feldern tritt der VdK für seine Mitglieder ein. In Wiesau würdigte jetzt stellvertretender Kreisvorsitzender Georg Brand die ehrenamtliche Arbeit als eine der tragenden Säulen.

Rund 20 000 Mitglieder in Bayern seien für den VdK Bayern ehrenamtlich aktiv, sagte Brand bei der Jahreshauptversammlung des Ortsverbands. "Diese Menschen schaffen wichtige Verknüpfungen in den Gemeinden und sorgen zudem für lebendige Teilnahme vor Ort."

Bei dem Treffen stand die Ehrung langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt. Ausgezeichnet wurden für 60 Jahre: Hans Selch; für 40 Jahre: Otto Fröhlich; für 30 Jahre Isolde Müller, Karl-Heinz Radwer; für 25 Jahre: Gregor Astaschenko, Anneliese Fachet, Helmut Stauber, Helmuth Spörl, Anna Retzlaff, Karl Brosch.

558 Mitglieder

Vorsitzender Helmut Stauber dankte allen Mitgliedern für ihre Treue und dem Vorstandsteam für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. Den derzeitigen Mitgliederstand bezifferte er mit 558. In seinem Rückblick erinnerte der Sprecher an die Jahreshauptversammlung 2013 mit Neuwahlen, die Kirchweihveranstaltung mit dem Heimatverein, den Volkstrauertag, die Weihnachtsfeier, die Faschingsveranstaltung, die VdK Kreisversammlung, die Tagesfahrt nach Pottenstein und das Grillfest.

Als Vorschau gab er die Termine für die Kirchweih-Montag Veranstaltung am 20. Oktober, den Volkstrauertag am 16. November und die Weihnachtsfeier am 6. Dezember im Sportzentrum bekannt. Bürgermeister Toni Dutz würdigte in seinen Grußworten die Arbeit des VdK Ortsverbandes. Auch stellvertretender Kreisvorsitzender Georg Brand lobte die Arbeit des Ortsverbandes. "Der VdK ist ein Verband, der aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken ist, da immer mehr Menschen mit Problemen zum VdK kommen."

Die Liste der geplanten Veränderungen und Neuerungen durch die Bundesregierung sei lang und führe zu vielen Diskussionen. "Bei den Verhandlungen hat der VdK ein deutliches Zeichen gesetzt und Druck gemacht." Eine weitere einschneidende Neuerung sei die Rente mit 63 mit 45 Beitragsjahren.

Gefahr der Altersarmut

"Die Gefahr der Altersarmut ist noch lange nicht gebannt", mahnte Brand. Auch das Thema Pflege begleite den VdK seit Jahren. Beim Thema Krankenversicherung werde der VdK mit seinen Vorschlägen nicht locker lassen.
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