Treue Mitarbeiter sichern Erfolg

Bundestagsabgeordneter Reiner Meier (Bildmitte) nutzte den Rundgang bei der Firma Distner, um sich bei Mitarbeitern über die neuesten Techniken im Fensterbau zu informieren. Mit im Bild Firmenchef Hubert Distner (links) und Bürgermeister Toni Dutz (Dritter von links). Bild: hfz
Lokales
Wiesau
12.02.2015
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Der Rundgang begeisterte. Und so fasste Bundestagsabgeordneter Reiner Meier nach dem Besuch der Firma Distner in Wiesau zusammen: "Wir können auf unsere mittelständischen Betriebe stolz sein."

Gerne war der CSU-Parlamentarier der Einladung der Familie Distner gefolgt, das Familienunternehmen zu besichtigen. Reiner Meier ließ sich von Firmenchef Hubert Distner die Unternehmensphilosophie des weit über die Region hinaus bekannten Fenster- und Türenbauers bei einem Rundgang in der Produktion erklären.

Meier kam nicht alleine. Im Gefolge informierten sich auch Bürgermeister Toni Dutz und einige Marktgemeinderäte. Interessiert lauschte Reiner Meier, als Hubert Distner ihm moderne Türen zeigte, die sich nur noch mittels persönlichem Fingerabdruck öffnen lassen. "Bei den vielen Einbrüchen, inzwischen sogar in Tirschenreuther Wohngebieten, kann man sich nicht gut genug absichern", freute sich Meier über innovative Produkte, die es Langfingern schwer machen. Der Abgeordnete betonte, dass ihm der Mittelstand in seiner Heimat sehr am Herzen liege. "Wir Politiker müssen immer ein wachsames Auge darauf haben, um unsere Arbeitsplätze zu erhalten sowie neue zu schaffen. Denn unser Mittelstand braucht Sicherheit", so der CSU-Parlamentarier. Meier wies dabei ausdrücklich darauf hin, dass der Mittelstand immerhin für 80 Prozent der Wirtschaftsleistung im Land verantwortlich sei. Hubert Distner zeigte beim Rundgang durch Ausstellungsraum und Produktion, wie breit das Wiesauer Unternehmen aufgestellt ist. Meier war von der Leistung der über 100 Beschäftigten, davon etwa die Hälfte in Plauen, beeindruckt. Hubert Distner versicherte: "Der Erfolg ist auch ein Verdienst der langjährigen und hochqualifizierten Mitarbeiter, die teils seit Jahrzehnten der Firma treu blieben." Sorgen bereitet dem Unternehmer allerdings der Nachwuchs. Der Fachkräftemangel erreiche nun auch langsam seine Branche.
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