"Wir haben das Geld bitter nötig"

Lokales
Wiesau
13.05.2015
2
0
Geschlossen stimmten die Wiesauer Markträte am Montagabend dafür, weitere Stabilisierungshilfen zu beantragen: 1,9 Millionen Euro. In den Jahren 2013 und 2014 hatte der Freistaat Bayern 1,4 Millionen Euro gewährt. Bürgermeister Toni Dutz betonte: "Wir haben dieses Geld in Wiesau bitter nötig." Gebraucht würden die Stabilisierungshilfen nicht nur zum Schuldentilgen, sondern vor allem zum Investieren. Dutz verwies dabei auf die Projekte Bahnhofsgebäude und Dorferneuerung Triebendorf.

Ähnlich argumentierte Fritz Holm (CSU): "Wir sind noch nicht überm Berg. Wir müssen sparsam wirtschaften und dennoch investieren." Bei den Investitionen sah er erheblichen Nachholbedarf. "An freiwilligen Leistungen ist kaum mehr etwas einzusparen."

Franz Dürrschmidt (Freie Wähler) ergänzte: "Wichtig wäre neben den Stabilisierungshilfen ein Programm des Freistaats Bayern, das Firmen die Ansiedlung bei uns erleichtert." Bürgermeister Toni Dutz verwies in diesem Zusammenhang auf das Bestreben der drei Kommunen Wiesau, Mitterteich und Waldsassen, gemeinsam nahe Wiesau ein Gewerbegebiet auszuweisen. "Aber es ist schwierig, die nötigen Grundstücke zu bekommen."
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.