Ehrungen beim VdK
Vier Jahrzehnte im Ortsverband

Für ihre Treue zum VdK bedankte sich der Ortsverband mit je einer Urkunde und einem Präsentkorb. 2. Vorsitzender Franz Prößl, Vorstandsmitglied Max Müller, Kreisgeschäftsführer Harald Gresik und Bürgermeister Toni Dutz (von links) gratulierten den Jubilaren. Bild: wro
Politik
Wiesau
01.10.2016
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Franz Prößl erinnerte an die begeistert angenommenen Ausflüge. Bedauerlich sei dagegen nach wie vor die geringe Teilnahme an Volkstrauertagen.

Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende bei der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbands. Der zweite Vorsitzende führte stellvertretend für den erkrankten Vorsitzenden Helmut Stauber durchs Programm. Im Rückblick sagte Franz Prößl, dass 11 Mitglieder im vergangenen Vereinsjahr verstorben seien. Aktuell gehörten dem Ortsverband 558 Mitglieder an.

Es enthielt als Höhepunkt auch die Ehrung treuer Mitglieder. 40 Jahre gehört Angela Wildenauer dem Ortsverband an, 30 Reiner Prößl und Johann Schreiber. 25 Jahre sind beim Wiesauer VdK Winfried Brunhofer, Hubert Derwart, Anneliese Friedl, Elfriede Linde, Albert Meierl, Robert Meißner, Reinhilde Schaller, Anna Schatzberger, Wilhelm Schöner, Peter Stiersdorfer, Maria Stock, Agnes Worf.

Kompetenter Partner


VdK-Kreisgeschäftsführer Harald Gresik würdigte die Arbeit des Ortsverbandes, pries die Vorteile der Wiesauer Geschäftsstelle. Sie sei behindertenfreundlich und in zentraler Lage gut erreichbar. Im vergangenen Jahr - so Gresik weiter - habe man rund 3150 Beratungen durchgeführt und für VdK-Mitglieder 665 Anträge gestellt. In 243 Fällen wurde Widerspruch eingelegt; .zur Klage führten 89 Fälle, davon gingen 2 Fälle in die Berufung. In vielen Fragen, insbesondere im Renten- und Schwerbehindertenrecht, sei die VdK kompetenter Ansprechpartner.

Die aktuelle Gesetzesänderung bei der Pflegeversicherung bezeichnete der Geschäftsführer als gut reformiert. "Es wird gerechter. Wir sind guten Mutes, dass die Neuregelung auch dem Pflegebedürftigen zu Gute kommt." "Zur Sozialpolitik möchte ich heute nichts sagen", versprach Toni Dutz. Dass bei der Erbschaftssteuer endlich ein Kompromiss gefunden worden sei freute Dutz. Die jüngsten Wahlergebnisse jedoch lägen ihm sehr im Magen. "Die Leute wollen, dass die Probleme gelöst werden." Über die verlorenen Wählerstimmen brauche man nicht mehr diskutieren: "Keine Regierung kann doch am Wählerwillen vorbei regieren."

Offene Baustellen


Offene Baustellen gebe es viele, freilich auch in der Gemeinde. Dutz erinnerte an die Sanierung der Hauptstraße, auch an die Dorferneuerung in Triebendorf. Das interkommunale Gewerbegebiet bezeichnete er als eines der vordringlichen Ziele. Auf die Lärmbelastung am Wiesauer Bahnhof eingehend sagte Dutz: "Lösungen sind bereits angedacht." Ein expandierendes Unternehmen sei sicher ein Segen, mit den Nachteilen müsse man sich jedoch auch befassen.

Stolz zeigte sich Dutz über die Arbeit der VdK: "Wenn es den Verband nicht sowieso schon gäbe, müsste man ihn halt erfinden."
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