Keine Vorgaben an Delegierte

Es wird dringend notwendig, sogenannte Integrations-Verweigerer mit Sanktionen zu belegen.
Politik
Wiesau
22.04.2016
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Genau ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkriegs nahm die CSU Wiesau ihre Arbeit auf. Zum 70-Jährigen findet im Juli ein großer Festakt statt. Bei der Jahresversammlung standen neben diesem Jubiläum auch die Bilanz der vergangenen Monate und die Wahl der Delegierten für die Kreisvertreterversammlung im Mittelpunkt.

Rund 150 Mitglieder zählen zum Ortsverband, der seit rund einem Jahr von Oliver Zrenner als Vorsitzendem geführt wird. "Bewährtes beibehalten, Neues in die Wege leiten" lautet das Motto Zrenners, der auch die Geschicke des Arbeitskreises Asyl lenkt.

In seinem umfangreichen Rückblick erinnerte Zrenner an verschiedene themenbezogene Stammtische, bei denen sich die Parteifreunde unter anderem mit Fragen zur Dorferneuerung Triebendorf und zur Neugestaltung der Hauptstraße befassten. Gepflegt werde weiterhin der Bürgerdialog. In diesem Zusammenhang empfahl er, die Schautafel am Kirchplatz wiederzubeleben, damit man in der Bevölkerung auch optisch wahrgenommen werde. Gemeinsam mit Vertretern aus dem Bundes- und Landtag sei man bezüglich der Berufsschule und zum Thema Asyl zusammengekommen.

Offene Fragen


Zu einem Dauerthema - auch für die CSU - sei inzwischen die Sanierung des Wiesauer Bahnhof geworden. "Gemeinsam suchen wir nach Lösungen", betonte Oliver Zrenner. Nach wie vor prüfe man beispielsweise auch Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung in der Schulstraße. Erfreulich sei, dass der Anbau bzw. die Aufstockung der Berufsschule weiter voranschreite. Offene Fragen, vor allem beim Thema Lärmschutz, gebe es im Zusammenhang mit der vorgesehenen Elektrifizierung der Bahnstrecke durch den Ort.

MdB Albert Rupprecht sagte zum Thema Gleichstromtrasse, dass der Verlauf nach den derzeitigen Plänen auch durch das Wiesauer Gemeindegebiet führe. "Der endgültige Verlauf steht allerdings noch nicht fest", informierte der Abgeordnete und versprach, die Kommune auf dem Laufenden halten, so dass adäquat reagiert werden könne.

MdB Reiner Meier setzte sich in seinem Grußwort vor allem mit dem Dauerthema Rente auseinander und forderte eine gerechte Lösung, die es ermögliche, die Existenz zu sichern. Eine klare Position nahm der Abgeordnete auch bei der Asylpolitik ein. "Es wird dringend notwendig, sogenannte Integrations-Verweigerer mit Sanktionen zu belegen", sagte Meier unter großem Beifall.

Gute Zusammenarbeit


Bürgermeister Toni Dutz lobte das Engagement des Ortsvorsitzenden und dankte Oliver Zrenner für die gute Zusammenarbeit. Dutz stärkte dessen Auffassung, dass man sich zu keinerlei Vorgaben und Empfehlungen verpflichtet sehe und empfahl den Delegierten für die Kreisvertreterversammlung, neutral zu entscheiden. Anlässlich der Jubiläumsfeiern "70 Jahre CSU-Bezirks- und Ortsverband" werden laut Dutz Dr. Theo Waigel, Monika Hohlmeier und der Bürgermeister Josef Flatscher aus Freilassing in Wiesau erwartet.

Gewählt wurden schließlich elf Delegierte für die Kreisvertreterversammlung zur Bundestagswahl: Oliver Zrenner, Toni Dutz, Fritz Holm, Michael Dutz, Martin Hecht, Wolfgang Neumann, Christoph Korb, Roland Schüssler, Irmgard Hegen, Hermine Schuller und Josef Kellner.
Es wird dringend notwendig, sogenannte Integrations-Verweigerer mit Sanktionen zu belegen.MdB Reiner Meier
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