SPD-Ortsverein ehrt treue Mitglieder
Siegfried Sirtl fünf Jahrzehnte

Der SPD-Vorstand mit (stehend von links) Günther Fritsch, Wilhelm Dockter, Alfred Klarner, Gerhard Klarner, Georg Wurzer sowie stellvertretendem Kreisvorsitzenden Thomas Döhler sowie sitzend (von links) Christa Franz, Manfred Gorthan und Frieda Gorthan. Bild: wro
Politik
Wiesau
23.11.2016
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Vertrauensbeweis für den Vorsitzenden: Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins bestätigten Georg Wurzer einstimmig im Amt. Anita Clayton ist Stellvertreterin.

Bei den Wahlen anlässlich der Jahreshauptversammlung sind auch die weiteren Posten in der Führungsspitze neu vergeben worden: Die Kasse verwaltet Gerhard Klarner, Schriftführer ist Alfred Klarner. Vertreterinnen der AsF sind Christa Franz und Irma Steidl, als Organisationsleiter sind gewählt Christian Klarner, Alfred Klarner, Werner Lauton. Dem Ausschuss gehören an Wilhelm Dockter, Werner Lauton, Günther Fritsch, Frieda Gorthan und Manfred Gorthan, Revisor ist Helmut Reinold.

Auszeichnungen bekamen drei langjährige Mitglieder: Siegfried Sirtl, der dem Ortsverein seit 50 Jahren treu zur Seite steht, sowie Christa Franz und Ilse Klarner für 25 Jahre Mitgliedschaft bei der SPD. Die Mitgliederzahl, so Wurzer in seinem Rechenschaftsbericht sei konstant. Zufrieden über die Entwicklung konnte der Ortsvorsitzende aber nicht sein: "Was fehlt sind junge Mitglieder." Ziel der Wiesauer SPD sei es, die Altersstruktur zu verbessern.

Enttäuscht zeigte sich der Sprecher über die geringe Resonanz auf die Informationsversammlungen. Die Reihe werde aber fortgesetzt. Verworfen worden sei das Gartenfest - letztendlich wegen schlechten Wetters. Auch die Bregenz-Reise sei wegen der geringen Teilnehmerzahl abgesagt worden. Bei Kindern nach wie vor beliebt dagegen sei die Osteraktion am Rathaus. Als eine wichtige Stütze des Ortsvereins nannte Wurzer die SPD-Frauengruppe. "Bezüglich Bahnhof laufen zurzeit neue Planungen", kommentierte Wurzer die jüngsten Beschlüsse im Gemeinderat. "Erhalt vor Abriss und Neubau lautet die Devise." Das Gelände neben dem Empfangsgebäude konnte zwischenzeitlich erworben werden. Hinsichtlich der Gestaltung gebe es bereits konkrete Vorstellungen.

Wichtiger Schritt


Mit Zuschüssen aus Mitteln der Städtebauförderung dürfe gerechnet werden. Keine Fördergelder seien für den behindertengerechten Ausbau des Bahnhofs zu erwarten. "Das Projekt wird derzeit nicht weiter verfolgt", informierte Wurzer. Das sei für die Gemeinde nicht finanzierbar, begründete er den Entschluss des Marktrates. Über Erleichterungen für die Bahnreisenden werde aber weiter nachgedacht. Die geplante Elektrifizierung der Bahnstrecke nannte Wurzer einen wichtigen Schritt, ebenso das interkommunale Gewerbegebiet. Bedenken der Bürger wegen des Lärmschutzes würden ernst genommen.

In seinem Grußwort beleuchtete der stellvertretende Kreisvorsitzende Thomas Döhler aktuelle Themen der Landespolitik. Mit Kritik verfolge man die Tatsache, dass die Räume mit besonderem Handlungsbedarf nun ausgedehnt, darüber hinaus der Status "besonders strukturschwache Gemeinde" geschaffen werde.

Keine Förderprogramme


"Die Zahl der Mittel- und Oberzentren steigt", fügte Döhler hinzu und bedauerte das Fehlen spezieller Förderprogramme. Stattdessen - so der Sprecher - erhalten die betroffenen Kommunen erhöhte Fördersätze. Döhler folgerte: "Dies bedeutet, dass weniger Gemeinden von diesen Programmen profitieren werden, da die Fördermittel nicht entsprechend angepasst werden."
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